Erstellt am 29. August 2016, 19:03

von Franz Stangl

Jubiläumsfest "700 Jahre Gschaidt". Mit einem enorm vielfältigen Veranstaltungsprogramm fand am vergangenen Wochenende das Jubiläumsfest '700 Jahre Gschaidt' statt. Zwei Tage lang dauerte die 'Intensivphase' dieses Festes.

Doch eigentlich begann es schon früher: Im Vorfeld gab es bereits eine Maiandacht zur 700 Jahr - Feier. Die eigentliche Auftaktveranstaltung war das Fest der Chöre am 2. Juli. 

Das zwei Tage lang dauernde Jubiläumsfest begann dann bei bestem Festwetter am Samstag mit dem 'Gschoada Treffen' am Hauptplatz. Eine Riesenschar wanderte von hier zur Aussichtsplattform am 'Luckabauer Riegl', wo eine herrliche Aussicht und ein abwechslungsreiches Musikprogramm auf all jene wartete, die den Anstieg geschafft hatten.

Die an der Dreiländerecke gelegene Aussichtsplattform erlaubt auch einen weiten Blick in die benachbarten Bundesländer Burgenland und Steiermark. 

Der Samstag Abend gehörte der Präsentation von Film & Festschrift 700 Jahre Gschaidt in der 'Gschoada Halle' mit anschließender Unterhaltung durch den Musikverein Gschaidt. 

Festmesse begann mit Festrede

Der Sonntag begann mit der Enthüllung der Schautafeln durch Bgm. Thomas Heissenberger und LR Barbara Schwarz. Die Tafeln bestehen aus insgesamt 16 extrem witterungsbeständigen Bildkacheln. Sie zeigen Fotos mit alten Ansichten der einzelnen Orte mit Texten über deren Entstehung, sowie Fotos bedeutender historischer Ereignisse.

Nach der von Bischofsviker Dr. Rupert Stadler zelebrierten und dem Kirchenchor St. Ulrich / Kärnten musikalisch gestalteten Festmesse begann der Festakt 700 Jahre Gschaidt mit einer Festrede von LR Mag. Barbara Schwarz.

Im Anschluss daran fanden Unterzeichnung und Austausch der Partnerschaftsurkunden zwischen Oberbalbach und Gschaidt statt. Oberbalbach ist ein Ortsteil der Weinstadt Lauda-Königshofen/Deutschland, die eine innige Partnerschaft mit Gschaidt verbindet. 

Anlass des Festes war erste urkundliche Erwähnung

Ein Frühschoppen mit dem Musikverein Hochneukirchen, sowie ausgiebiges Brauchtumsfest mit Dirndlspringen, Oldtimerschau und vielem mehr bildete den Abschluss des Festes, zu dessen Realisierung auch die NÖ Dorf - und Stadterneuerung einen wesentlichen Beitrag geleistet hatte. 

Anlass des Festes war die erste urkundliche Erwähnung von "Gschaid" im Jahr 1316. Ab 1854 war Gschaidt eine eigene Gemeinde, und seit der Zusammenlegung mit Hochneukirchen im Jahr 1970 bilden sie die Gemeinde Hochneukirchen - Gschaidt.

Bis 25. September informiert noch jeden Sonntag eine historische Ausstellung im Pfarrheim über die Vergangenheit Gschaidts