Wiener Neustadt

Erstellt am 17. Juli 2017, 09:37

von Redaktion noen.at

Familie mit Kindern verletzt: Ärger wegen Gaffern!. Schwerer Verkehrsunfall am Sonntagabend auf der Südautobahn bei Wiener Neustadt!

Das Auto einer Wiener Familie, die sich am Heimweg von einem Sonntagsausflug befunden hatte, war in Fahrtrichtung Wien von der Fahrbahn abgekommen und auf eine Leitplanke aufgefahren. Dadurch wurde der Wagen in die Luft geschleudert und überschlug sich, er blieb dann gegen die Fahrtrichtung am Grünstreifen liegen.

"Wieder gab es Probleme mit gaffenden Autolenkern!"

Zwei Feuerwehrleute, die zufällig an der Unfallstelle vorbei kamen, leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte. Ein Großaufgebot rückte kurz darauf zur Unfallstelle aus. Vier Rettungsfahrzeuge, der Notarzthubschrauber, zwei Notärzte, drei Feuerwehrfahrzeuge, die Autobahnpolizei und die Asfinag standen im Einsatz.

Im Fahrzeug saß eine junge Familie mit drei Kindern, alle Beteiligten wurden verletzt. Während die Kinder glücklicherweise mit leichten Schrammen davon kamen, wurden die Eltern schwerer verletzt. Die Mutter auf dem Beifahrersitz konnte das Unfallfahrzeug aufgrund ihrer Verletzungen nicht selbstständig verlassen. Nach der ersten notärztlichen Versorgung musste sie mit einem Rettungsbrett aus dem Auto gerettet werden.

Während die Mutter vom Notarzt ins Krankenhaus gebracht wurde, wurden der Vater und die Kinder (im Alter zwischen 5 bis 10 Jahren) von den Rettungswägen versorgt und abtransportiert. Die Feuerwehr Wiener Neustadt sicherte die Unfallstelle ab und unterstützte den Rettungsdienst bei der Menschenrettung.

"Wieder gab es Probleme mit gaffenden Autolenkern!", ärgerten sich die Wiener Neustädter Florianis jedoch am Montag in einer Aussendung. "Wegen gaffender Autofahrer musste ein Sichtschutz auf der Autobahn aufgestellt werden." Erneut sei es zu Verzögerungen und Behinderungen durch neugierige Lenker gekommen, "die, mit Handy oder Kamera in der Hand, an der Unfallstelle vorbei fuhren." 

Die Feuerwehr Wiener Neustadt appellierte "erneut an die Autofahrer, die Privatsphäre von Unfallbeteiligten zu respektieren und die Einsatzkräfte nicht bei ihrer Arbeit zu stören und zu gefährden."