Erstellt am 09. Februar 2016, 11:53

Faschingssitzung mit Blick auf 2030. Die Narrengemeinschaft Lanzenkirchen hatte sich für die zehnten Faschingssitzungen so einige Besonderheiten überlegt – neben musikalischen und tänzerischen Einlagen wurde auch prognostiziert, wie die Marktgemeinde im Jahr 2030 aufgestellt sein wird.

 |  NOEN, Carina Pürer
Durchwegs unterhaltsam präsentierte sich auch die zehnte Faschingssitzung der Narrengemeinschaft Lanzenkirchen – angefangen von den fantastischen Tanzeinlagen der Gardemädchen über die musikalischen Beiträge von Inge Klavacs oder Franz Kabinger bis hin zu den „Schmankerln“, die Moderator Ferdinand Riegler stets auspackt, wenn auf der Bühne umgebaut wird oder eine technische Panne passiert.

Highlight waren sicher auch diesmal die „Fixstarter“ – Bernd Schauer und Josef Pötsch als Ingrid Thurnher und Peter Fichna zeigten in ihrer „ZIB 2 drei Vierterl“ etwa ein exklusives Bild vom neuen Hauptplatz, der dem Petersplatz in Rom verdächtig ähnelte, oder berichteten über eine neue U-Bahn-Station in Lanzenkirchen mit dem Namen „Otto Haindl-Platz“.



EU-Bauer Alois Trenker hatte das Gemeindegeschehen wieder ordentlich auf der Schaufel, am kreativsten zeigte sich aber diesmal die Kabarettgruppe „Ascheiwoam“ bestehend aus Klaus Haberler und Thomas Birnbaumer – sie sagte nämlich voraus, wie die Marktgemeinde Lanzenkirchen im Jahr 2030 aufgestellt sein wird: Nachdem Bernhard Karnthaler erst von Manfred Grimm als Bürgermeister abgelöst wird, kommt fünf Jahre später Alois Rasinger an die Macht – weitere fünf Jahre später sind dann die Frauen am Zug: 2030 wird Heide Lamberg zur Bürgermeisterin gewählt, ihre Vizebürgermeisterin ist keine andere als die jetzige Bürgermeister-Gattin Martina Karnthaler.

In Bad Erlach ist Hans Rädler ebenfalls bereits außer Dienst – die neue Bürgermeisterin: Elfi Fellinger. Martin Preineder ist inzwischen Landeshauptmann – und der neue Hauptplatz immer noch in Planung...