Gutenstein

Erstellt am 26. Juli 2016, 04:02

von Doris Hoefer

Vergnügte Geisterwelt in Gutenstein. Gelungene Premiere des Stückes „Der Diamant des Geisterkönigs“ mit prominenten Gästen aus Politik und Kunst.

Zoe Peschka, die den Zauberberg verkörpert, und Eduard Wildner als böser Genius Koliphonius.  |  Hoefer

Das von Künstler Edgar Tezak neu gestaltete Festzelt zeigte sich in der goldenen Abendsonne von seiner schönsten Seite und bei bestem Sommerwetter ging die Premiere der diesjährigen Festspiele mit dem Stück „Der Diamant des Geisterkönigs“ über die Bühne.

Landeshauptmann Erwin Pröll persönlich gab Prinzipalin Andrea Eckert die Ehre, die Eröffnungsrede zu halten. In dieser lobte er das besondere Ambiente Gutensteins: „Man muss europaweit weit gehen, um eine derartige Atmosphäre zu finden.“ Durch Andrea Eckert bekomme Gutenstein noch zusätzliche Strahlkraft. Chiara und Heidi, zwei Kinder aus Guten- stein trugen ein Gedicht vor, was Pröll mit: „Zwei zukünftige Landeshauptfrauen, um die Zukunft in Niederösterreich ist mir nicht bange“, kommentierte.

Die Aufführung kam bei den Besuchern sehr positiv an, besonders gelobt wurde die Leistung der Schauspieler. Eine Tanzszene von Mathias Mamedof als Florian, Karl Ferdinand Kratzl als Geisterkönig Longimanus und Alexander Meile als Eduard erhielt spontanen Zwischenapplaus. Guten Anklang fand auch das Mitwirken der Gutensteiner Raimund Zink und Reinhilde Preissl als Statisten.

„Die Idee ist, dass jeder hier für ein gemeinsames Werk mitmacht“

Charlotte Knoll

Paulus Manker, der mit dem Zug nach Gutenstein gekommen war, fand die Aufführung wunderschön und Ernst Hoyos sagte: „Wir haben das sehr genossen.“ Piestings ÖVP-Bürgermeister Roland Braimeier gefiel besonders das Bühnenbild, die Kostüme, und die Umsetzung der Geisterwelt im Stück. Alt-Bürgermeister Adi Reuscher, Begründer der Festspiele meinte: „Ich bin sehr zufrieden, dass die Festspiele jetzt so weitergehen.“

Das Team von Manuela Zak sorgte für einen reibungslosen Ablauf im Gastrozelt. Hinterm Tresen und am gesamten Festspielgelände fanden sich freiwillige Helfer aus Gutenstein, die maßgeblich an der Umsetzung des Abends und der Festspiele allgemein beitrugen. Eine davon war Charlotte Knoll: „Die Idee ist, dass jeder hier für ein gemeinsames Werk mitmacht.“ Stephan Wolf und Wolfgang Pferscher waren ebenfalls unermüdlich seit Wochen in die Festspielarbeiten eingebunden.

Die Ehrengäste, Schauspieler und das Team feierten noch bis in die frühen Morgenstunden.