Erstellt am 27. April 2016, 14:37

von Presseaussendung und Mathias Schranz

"Foodsharing" öffnet seine Pforten. Anhand der Vereinsgemeinschaft "SOKA – Das Sozialkaufhaus" wurde - nach dem Vorbild von Gloggnitz - nun auch in Wiener Neustadt "Foodsharing" ins Leben gerufen. FPÖ-Sozialstadtrat Michael Schnedlitz begrüßt diese Initative von "SOKA" und unterstützt einen breitgefächerten Austausch von Hilfestellungen.

Tatjana Ananijev (SOKA) und Sozialstadtrat Michael Schnedlitz (v.l.). Foto: Magistrat  |  NOEN, Magistrat
"Das ist nun das zweite Projekt innerhalb weniger Wochen, das durch die Zusammenarbeit dem Steuerzahler nichts kostet, aber umso mehr bringt." so Michael Schnedlitz erfreut. "Foodsharing" ist der Überbegriff für Austausch von Lebensmitteln.

"Ein Austausch von Mensch zu Mensch"

Zuviel gekaufte oder übrig gebliebene Lebensmittel können zu den Stationen gebracht werden und dafür anderweitige Dinge, auf die man eventuell beim Einkauf vergessen hat, im Zuge dieses Transfers ergattert werden.

"Dies ist ein Austausch von Mensch zu Mensch. Die Hilfsbereitschaft der Wiener NeustädterInnen ist enorm. Durch den großen Zulauf ist gewährleistet, dass hier auch bedürftige Menschen jederzeit etwas zu essen bekommen können, auch wenn sie selbst gerade durch eine Notsituation nicht in der Lage sind, etwas zu geben“, so Franz Lechner, Obmann des SOKA.

"Dies ist in erster Linie eine soziale Hilfestellung, durch die Verwertung der Nahrungsmittel allerdings ebenso ein nachhaltiges, ressourcen- und umweltfreundliches Unterfangen“, fügt Vorstandsmitglied Tatjana Ananijev hinzu.

"Setze auf Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft"

"SOKA – Das Sozialkaufhaus" arrangiert und betreut die Standorte der Stationen. Das Team und dessen ehrenamtliche Mitarbeiter sorgen für die zur Verfügung stehende Fläche und bieten im gleichen Zuge eine Anlaufstelle für Hilfesuchende aller Art.

"Ich werde die Initiativen auch weiterhin unterstützen. Nach dem Motto: 'Menschen helfen Menschen', stellen wir sicher, dass kein Steuergeld mit Gießkanne eingesetzt wird. Ich setze als Sozialstadtrat vor allem auf Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft", so Schnedlitz.

Fünf Stationen soll es in Wiener Neustadt geben. Drei davon sind bereits geplant, eine in Umsetzung und eine erfolgreich in Betrieb. Diese befindet sich in der Fischauer Gasse 122, die Öffnungszeiten sind am Montag und Mittwoch (jeweils von 9–12 Uhr) sowie am Freitag und Samstag (jeweils von 8–12 Uhr).