Erstellt am 29. April 2016, 17:22

von Tina Jedlicka

Geldstrafe und bedingte für Mutter. Zehn Jahre lang hat eine Wiener Neustädterin für ihr Kind Familienbeihilfe bezogen.

 |  NOEN, Erwin Wodicka (Erwin Wodicka)
Das Kind war allerdings mit drei Monaten am plötzlichen Kindstod verstorben. Als die Frau beim AMS nach ihren Kindern befragt wurde, sagte sie der zuständigen Beamtin, dass dieses Kind nicht mehr am Leben sei. Das AMS meldete das dem Finanzamt, die Lawine wurde losgetreten. Die Frau willigte ein, dass das Finanzamt die Familienbeihilfe, die sie für die weiteren Kinder beziehe, einbehalten dürfe.

"Ich wollte das nicht", meinte sie beim Prozess. Ein grafologisches Gutachten ergab, dass sie Formulare ans Finanzamt unterschrieben hatte, die lange nach dem Tod des Mädchens angaben, dass diese noch bezugsberechtigt sei. Die Frau wurde zu einer Geldstrafe und einer bedingten Freiheitsstrafe (nicht rechtskräftig) verurteilt.

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