Erstellt am 25. Juli 2016, 16:51

Theater war ein Erfolg. Der tobende Applaus an den drei ausverkauften Spielabenden in der Gschoada Halle gab dem Ensemble des Gschaidter Sommertheaters Recht: Es war eine äußerst gelungene Darbietung, bei der kein Auge trocken blieb.

Rainer Holzbauers „Der verflixte Isnetboid“ verwandelte die Gschoada Halle in einen Theatersaal. Faszinierend: Die Rollen waren den Laiendarstellen wie auf den Leib geschneidert.

Die „geistreiche“ Komödie überzeugte auf ganzer Linie, nicht zuletzt durch die Verknüpfungen zum 700. Jubiläum in Gschaidt. Lebte Hausgeist Isnetboid (Margit Luckerbauer überzeugte auf ganzer Linie) doch seit 700 Jahren im alten Kirchwirt – bis er von Abbruchunternehmer Karl Brösel (Martin Kager) und seinem Polier Richard Lügner (Marko Schuch) abgerissen wird. Deshalb zieht Isnetboid zu den Brösels – für Nachbarin Ludmilla Tratsch (Daniela Kager) ein gefundenes Fressen. Doch Marianne Brösel (Annemarie Planker) kann dem Spuk nicht glauben.

Und natürlich dürfen auch der Pfarrer (FF-Kommandant Johann Luckerbauer) und die Geisteraustreiberin Esmeralda de Castro (Angelika Schinewitz) im Wirrwarr nicht fehlen. Mit Hilfe von Sarah Ginkerl (Kathrin Schinewitz) und dem Dorflehrer Julius Meinzl (Alexander Niklas) gelingt es schließlich, Isnetboid zu besänftigen...

Abgerundet wurde das gelungene Sommertheater im Rahmen der Feierlichkeiten zu 700 Jahre Gschaidt mit Genussmeile und Feuerwerk.