Erstellt am 28. Oktober 2015, 05:07

von Josef Kleinrath und Carina Pürer

„Haube ändert nichts“. Eine Haube für Neueinsteiger „Einfach Jeitler“ – das Landgasthaus Schmutzer muss dagegen eine Haube abgeben.

Uwe Machreich vom »Triad« darf beide Hauben behalten (o.l.). Josef Schmutzer muss einen Punkt und eine Haube abgeben (o.r.). Eine Haube für Gerald und Michael Jeitler (u.l.). Michael Suttner kochte dem »Linsberg« den 14. Punkt zurück (u.r.).  |  NOEN, Fotos: Jedlicka/Baldauf/zVg
Das kam für viele doch überraschend: Das Lokal „Einfach Jeitler“ im Steinfeldhof in Weikersdorf hat in der Gault Millau-Bewertung eine Haube zuerkannt bekommen – und mit 14 Punkten als Neueinsteiger die zweite Haube nur knapp verpasst.

Wobei: Ziel des einstigen Drei-Hauben-Kochs Gerald Jeitler war das nicht. Er betont: „Mit der Haube ändert sich bei uns nichts. Wir bleiben ein bodenständiges Lokal, so einfach wie bisher.“ Außerdem: „Die Haube gehört meinem Sohn Michael, er steht hauptsächlich in der Küche.“

"Nur eine Momentaufnahme"

Eine Haube weniger gab‘s dagegen für das Gasthaus Schmutzer in Winzendorf – im Vorjahr noch bei 15 Punkten und mit zwei Hauben ausgezeichnet, liegt das Landgasthaus heuer bei 14 Punkten. „Das ist kein Drama, wir schwanken seit 21 Jahren zwischen 14 und 15 Punkten. Zudem ist es ja nur eine Momentaufnahme, und die Menschen in der Umgebung wissen sowieso über unsere Qualität Bescheid.“

Beide Hauben behalten darf das „Triad“ von Uwe und Veronika Machreich – die Wirtsleute bekamen auch heuer wieder beste Bewertungen und rangieren wie im Vorjahr bei 16 Punkten. Einen Punkt mehr gab‘s jeweils für das „Alte Backhaus“ in der Bahngasse in Wiener Neustadt sowie das „Linsberg“ in Bad Erlach – beide klettern von 13 auf 14 Punkte.

Das „Kupfer-Dachl“ der Familie Görg in Eichbüchl bei Katzelsdorf findet sich mit unveränderter Punktezahl (14 Punkte) ebenfalls in der Liste der besten Restaurants des Bezirks – ebenso wie das Gesundheitsressort Königsberg in Bad Schönau (13 Punkte), der „Apfelbauer“ in Miesenbach (13 Punkte) und der „Puchegger-Wirt“ in Winzendorf (13 Punkte).

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