Erstellt am 28. Oktober 2015, 05:27

von Dominik Schneidhofer

Der Hexer und die Punkteserie. Ein frühes Führungstor, der Gegner in Unterzahl und ein überragender Schlussmann. Das Erfolgsrezept für den 1:0-Sieg der Wiener Neustädter gegen Liefering. Besonders bei letzterem Punkt wurde SC-Sportchef Günter Kreissl „schwach“,

Ein frühes Führungstor, der Gegner in Unterzahl und ein überragender Schlussmann. Das Erfolgsrezept für den 1:0-Sieg der Wiener Neustädter gegen Liefering. Besonders bei letzterem Punkt wurde SC-Sportchef Günter Kreissl „schwach“, lobte Keeper Domenik Schierl in den Himmel. Kein Wunder, war Kreissl doch selbst Torhüter. Schierls Paraden ließen Kreissls „altes“ Tormannherz höherschlagen. Völlig zurecht! Einen Elfmeter pariert, zahlreiche Topchancen vereitelt. Der Ex-Jungbulle war gegen seine alten Kollegen besonders motiviert und sicherte wichtige drei Punkte. Der Hexer im Wiener Neustädter Tor.

Ganz nebenbei darf sich die Kreissl-Elf auch noch als Team der Stunde bezeichnen. Seit fünf Spielen ungeschlagen, drei Siege, zwei Unentschieden. Mit elf Punkten „führt“ der SC die Tabelle der letzten fünf Spiele an. Ein Zufall? Keineswegs! Die aktuelle Form spricht Bände. Sogar mit einem Abstiegsplatz hat der SC aktuell wenig zu tun. Das sah am Anfang der Saison noch anders aus, wo die Wiener Neustädter mit dem FAC als Tabellennachbar vorliebnehmen mussten. Jetzt steht die Kreissl-Truppe aber vor der Frage: Wo geht es hin? Vier Punkte trennen die Neustädter von Klagenfurt und einem Abstiegsplatz, ebenso trennen den SC nur vier Punkte vom Tabellenvierten.