Erstellt am 24. Mai 2016, 08:54

von Fritz Hauke

Einzige Chance ohne „Mäzen“. Fritz Hauke über die Schwarzenbacher Spielgemeinschaft.

Das wird jetzt zur Mode. Spielgemeinschaften liegen aktuell voll im Trend. Über die wettbewerbsverzerrende Zusammenarbeit zwischen Sollenau und Traiskirchen wurde an dieser Stelle in der Vorwoche bereits alles gesagt. Jetzt wird das Schwarzenbacher Thema wieder „akut“. Dort geht man sogar einen Schritt weiter: Nämlich mit einer bundesländerübergreifenden Spielgemeinschaft.

Was eigenartig anmutet, ist aus Schwarzenbacher Sicht völlig logisch – auch wenn das so bis jetzt noch niemand öffentlich wirksam kommuniziert hat. Nur gemeinsam mit einem anderen Verein, einer anderen Gemeinde kann in Schwarzenbach Wettbewerbs-Fußball überleben. Denn sollte der Tag kommen, an dem Präsident Toni Reisner – aus welchen Gründen auch immer – den Verein nicht mehr unterstützt, wird sich vermutlich auch eine 2. Klasse nicht ausgehen. Ganz einfach aus geografischen Gründen.

Die Einwohnerzahl, die Entfernung zu Nachbarortschaften geben einfach nicht genug „Material“ für eine funktionierende Nachwuchsarbeit her. Ergo kann auch nur schwer nachhaltig Kampfmannschaftsfußball geplant werden – da braucht es einen Anreiz, den oft nur ein starker Sponsor bieten kann.