Erstellt am 16. Mai 2017, 03:18

von Mathias Schranz

Jo-Jo-Effekt unerwünscht. Mathias Schranz über den Rechnungsabschluss.

Es ist lange her, dass eine Meldung wie diese das Rathaus verlassen hat: Zum ersten Mal seit vielen Jahren konnte 2016 ein Plus im ordentlichen Haushalt der Stadt erwirtschaftet werden. Zwar gab es unter der SPÖ-Führung immer wieder ausgeglichene Budgets, oft aber nur, weil auf Rücklagen zurückgegriffen wurde oder man dafür gar Kredite aufgenommen hatte – die übrigens jetzt noch zurückgezahlt werden müssen.

Die bunte Stadtregierung hat zum Amtsantritt einen strengen Konsolidierungskurs angekündigt und diesen bis jetzt auch durchgezogen, vor allem die Magistrats-Mitarbeiter und jene in den Tochtergesellschaften können davon ein Lied singen. Jetzt gilt es, den Kurs auch fortzusetzen.

Bürgermeister Schneeberger verglich die derzeitige finanzielle Situation mit dem Gewichthalten nach einer langen Diät. Ein guter Vergleich, denn das ist für die Stadt auch dringend notwendig. Denn angesichts einer Schuldenlast von 167 Millionen Euro (ohne Tochtergesellschaften) kann sich die Stadt keinen „Jo-Jo-Effekt“ leisten.