Erstellt am 09. August 2016, 04:45

von Josef Kleinrath

Basis für gute Entwicklung. Josef Kleinrath über die Zukunft der Stadtentwicklung.

Das große Wohnprojekt eines privaten Bauträgers, von dem sich aktuell das Traditionsunternehmen Bösendorfer bedroht sieht, ist nur eines von vielen Beispielen dafür, dass bei der Stadtentwicklung in früheren Jahren oft nicht weit genug gedacht wurde. Beispiele wie dieses gibt es viele: Etwa in der Josefstadt, wo die Firma Nemetz Guss Probleme durch die Bauland-Wohngebiet-Widmung der Bechtolsheim-Kaserne ebenfalls Sorgen hegt.

Baustadtrat Franz Dinhobl hat mit der Volkspartei schon vor dem Regierungswechsel in Sachen Widmung und Stadtentwicklung den einen oder anderen Erfolg landen können. Jetzt gilt es, diesen Weg konsequent weiter zu entwickeln: Etwa die Beschränkung der Wohneinheiten oder der Bauhöhen zum Erhalt des Charakters von Stadtteilen oder die klare Trennung von Industrie, Gewerbe und Wohnen. Aber auch die Entwicklung von Arealen mit verdichtetem Wohnbau. Die Flächenwidmung ist ein wesentlicher Faktor, der die Zukunft einer Stadt bestimmt. Dass die neue Regierung genau darauf achtet, wird der Stadt gut tun.