Erstellt am 23. August 2016, 10:15

von Dominik Schneidhofer

Freiberger und sein Goldtor. Dominik Schneidhofer über den 20-Jährigen Joker Robin Freiberger.

Technisch versiert, stark am Ball. Die Qualitäten von Robin Freiberger waren nie ein Geheimnis. Hand aufs Herz: Wer hat noch nicht davon geträumt, eingewechselt zu werden und den entscheidenden Treffer zu erzielen? Dass er aber gleich bei seinem Debüt den wichtigen Siegtreffer gegen die finanzstarken Horner macht, ist fast ein kleines SC-Märchen. Und macht Mut für viele, die über die Jugendabteilung des SC Wiener Neustadt in den Profifußball stoßen wollen.

Viele Nachwuchsspieler hat der SC nicht gerade vorzuweisen, die den Sprung nach oben machen durften. Geschafft, sich zu etablieren, hat bis dato überhaupt noch keiner. Aus der Nachwuchsschmiede des SC stammt Freiberger nicht. Von Ritzing über Schwechat zog es ihn in die australische dritte Liga zu den Northern Tigers. Von da zurück nach Österreich. Bei Sollenau absolvierte er ein Probetraining, genommen wurde er beim damaligen Regionalligisten aber nicht.

Es zog ihn zu den SC Amateuren, wo er in der letzten Saison auf fünf Treffer kam. Trotzdem kann sein Tor ein wichtiger Impuls für die Jugendabteilung des SC sein. Freiberger zeigt, dass es möglich ist, sich von unten raufzukämpfen. Der Weg ist kein leichter, doch vielleicht lassen sich manche junge SC-Kicker vom kleinen SC-Märchen inspirieren.