Erstellt am 19. Juli 2016, 05:25

von Mathias Schranz

Positive Entwicklung. Mathias Schranz über die Heideansiedlung.

Hand aufs Herz: Wenn man von Wiener Neustadt spricht, hat man die Heideansiedlung nicht wirklich auf dem Radar. Und genau so kam es auch den Bewohnern der Siedlung in den letzten Jahren vor, vor allem was die Stadtpolitik betraf.

Die Bürger fühlten sich einerseits vergessen, etwa wenn es um das Kindergarten- und Schulproblem ging, andererseits zur Kasse gebeten, etwa wenn es um teure Taxifahrten oder die Gebührenerhöhungen ging. Die Folge war die Gründung einer Bürgerinitiative sowie eine Beinahe-Abspaltung.

Seit dem Regierungswechsel hat man sich dem „Problem Heideansiedlung“ seitens der Stadtpolitik angenommen, in der Vorwoche wurden die Früchte geerntet: Ein von Bürgern besetzter Ortsbeirat, der als Schnittstelle zu Politik und Magistrat fungieren soll.

Dazu kommen „Zuckerl“ wie ein virtuelles Amt oder eine eigene Heideansiedlungs-Hotline. Auch wenn diese Entwicklungen nicht von allen Bewohnern honoriert werden, sind sie doch ein wichtiger Schritt. Und wie sagt man so schön: Besser spät als nie.