Erstellt am 23. Februar 2016, 00:04

von Fritz Hauke

Konstanz muss jetzt her. Fritz Hauke über die Nachwuchsleitung beim SC Wiener Neustadt.

Kein Jahr ist vergangen, seit sich Manfred Putzenlechner aus der Nachwuchsabteilung des SC Wiener Neustadt verabschiedet hat. Nach einem kurzen Intermezzo von Gabriele Hebenstreit ist mit Michael Kadletz jetzt der dritte Nachwuchsleiter innerhalb einer kurzen Zeit installiert worden.
Jugendarbeit und die Nachwuchsabteilung sind immer ein Gradmesser, wie es in einem Verein aussieht.

Dort werden oft die wahren Schwächen eines Klubs offenbart: Etwa die Standortprobleme, die die SC-Jugend freilich mitausbaden muss. Seitens der Führung im Nachwuchs muss aber im einzigen Profi-Verein des Bezirks, im fußballerischen Aushängeschild, ähnliche Konstanz vorherrschen. Drei Nachwuchsleiter innerhalb von nur einem Jahr sprechen nicht für eine konsequente Linie.

Ein Verein wie Wiener Neustadt muss auch seine eigenen Spieler „produzieren“ – um die Bindung zur Bevölkerung über Profis aus der Region aufzubauen. Und zwar nicht zufällig, vereinzelt, alle paar Jahre, vielleicht einen, oder so. Sondern mit Plan und regelmäßig. Das muss der Anspruch eines Vereins in der Größenordnung sein.

Dafür muss es aber in der Nachwuchsabteilung passen. Und die Leitung die nötige Konstanz auch vorleben.