Erstellt am 02. Februar 2016, 08:11

von Fritz Hauke

Offenlegung wünschenswert. Fritz Hauke über den Förderverein im Neustädter Dunstkreis.

Eng verwoben und doch unabhängig voneinander. Der SC Wiener Neustadt und der „Verein zur Förderung und Erhaltung des österreichischen Nachwuchsfußballs“ – jahrelang passte kein Blatt Papier zwischen den Profi-Klub und den Förderverein. Milliardär Frank Stronach hatte ihn nach dem Aus seiner Akademie als Finanz-Säule für den SC gedacht.

Zu viele Fragen blieben unbeantwortet. Was aktuell mit dem Förder-Verein passiert, wie viel Geld tatsächlich da ist, da war, da sein wird, halten die Verantwortlichen vor der Öffentlichkeit unter Verschluss. Ihr gutes Recht. Allerdings wäre eine lückenlose Offenlegung wünschenswert. Karten auf den Tisch, Farbe bekennen. Deutlich klar machen, wohin die Gelder wann und warum flossen.

Und dabei geht es nicht um öffentlichkeitswirksame Handshakes oder Lippenbekenntnisse – sondern um das Wohl des SC Wiener Neustadt. Eigentlich das Aushängeschild einer ganzen Region und aller Wahrscheinlichkeit nach die einzige Chance auf Profi-Fußball hier im Bezirk.

Der SC Wiener Neustadt braucht jede Unterstützung, die er bekommen kann. Schwierig genug, sie von neuen Sponsoren zu bekommen. Dann sollte zumindest jeder von Stronach dafür vorgesehene Euro an den SC gehen.