Erstellt am 01. März 2016, 09:02

von Fritz Hauke

Sollenau gegen Traditionalisten. Fritz Hauke über den Saisonstart von Regionalligist Sollenau.

Alle Fragen sind gestellt und alle Phrasen eingeübt – Saisonstart in der Regionalliga. Für den Vertreter aus dem Bezirk Wiener Neustadt die schwerste in der jüngeren Vereinsgeschichte. Der Herbst war durchwachsen. Trotz gutem Start rutschte die Mannschaft von Robert Weinstabl in die Abstiegszone. Doch Sollenau hat über den Winter seine Hausaufgaben gemacht. Auf dem Transfermarkt wurde zugeschlagen – in allen Mannschaftsteilen hat die Zebra-Familie Zuwachs bekommen.

Für die Sollenauer ist der Abstiegskampf vor allem eine Schlacht gegen die „Traditionalisten“ – geht man von einem Gang der kriselnden Burgenländer Neusiedl und Oberwart in die Landesliga aus und schließt die Amateur-Teams aufgrund der Unterstützung von den Profis aus, bleiben der Wiener Sportklub und Schwechat als härteste Konkurrenten.

Sollenau kann nur überraschen. Nur die wenigsten räumten dem Verein aus dem Neustädter Bezirk vor der Saison eine hohe Chance auf den Ligaverbleib ein. 14 Partien stehen noch an – Sollenau muss ab dem Anpfiff der ersten Partie alles in die Waagschale werfen. Denn die Konkurrenz schläft nicht und hat in der Liga und im Abstiegskampf deutlich mehr Erfahrung als der noch junge Regionalligaverein.