Erstellt am 05. April 2016, 06:34

von Mathias Schranz

Koppensteiner bleibt. Stefan Koppensteiner als Bezirksstellenleiter bestätigt, genauso wie Stellvertreter Peter Beisteiner und Thomas Masicek.

Die Führung der Wiener Neustädter Rot Kreuz Bezirksstelle: Sabina Doria, Martin Aksentowicz, Peter Beisteiner, Stefan Koppensteiner, Thomas Masicek, Sandra Traindl, Heinz May.  |  NOEN, Foto: Rotes Kreuz
Das war vorauszusehen: Die Spitze der Rot-Kreuz-Bezirksstelle wurde bei der Wahl am Mittwochabend bestätigt. Einziger Wermutstropfen: Zur Wahl kamen nur rund 80 von über 450 Mitgliedern, um ihre Stimme abzugeben.

„Es war ja keine Entscheidungswahl, für mich ist das in Ordnung“, hakt der wiedergewählte Bezirksstellenleiter Stefan Koppensteiner das Thema im NÖN-Gespräch ab. In seiner zweiten Amtsperiode kommen auf ihn und sein Team einige Herausforderungen zu, wie etwa die geplante Umstellung des Notarzteinsatzfahrzeuge-Systems. Dazu gilt es, den starken Freiwilligen-Anteil der Bezirksstelle zu halten.

„Wir können mit ihnen noch immer Nachtdienste und Wochenenden besetzen. Natürlich sind uns auch die Zivildiener eine enorme Hilfe, ohne sie könnten wird das jetzige System nicht aufrechterhalten.“ Auch die „Österreich-Tafel“ ist nach wie vor ein großes Thema: „Leider bekommen wir zu wenig Lebensmittel von den Supermärkten, obwohl der ‚Run‘ auf die Tafel ungebrochen ist.“



Bei der Wahl der Ausschussmitglieder und Gemeindevertreter wurde diesmal Wert auf eine „bunte Mischung“ gelegt. Vertreter von SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grüne wurden von den Mitgliedern anstandslos gewählt, lediglich bei FPÖ-Stadtrat Markus Dock-Schnedlitz gab es einige Enthaltungen.

Als Ausschussmitglied (Vertreter für das Landesklinikum) dabei ist übrigens der ehemalige Bezirksstellenleiter Robert Meixner, der nach damaligen Problemen mit dem Landesverband abtrat. Koppensteiner: „Wir verdanken ihm viel, unter anderem dieses Haus. Ich bin froh, das sein Wissen nicht verloren geht.“