Erstellt am 09. Februar 2016, 08:15

von Carina Pürer

Lanzenkirchen: Ärger über ÖBB-Fahrplan. Die direkte Verbindung von Lanzenkirchen nach Wien um 7.08 Uhr wurde gestrichen - sehr zum Ärger der Pendler.

Ärger am Lanzenkirchner Bahnhof - Pendler nach Wien müssen über Wiener Neustadt fahren  |  NOEN, Foto: Pürer

Eine Beschwerde aus Lanzenkirchen erreichte die NÖN in der Vorwoche. Inhalt: Pendler aus Lanzenkirchen und Umgebung seien durch die Fahrplanumstellung der ÖBB benachteiligt.

„Die direkte Verbindung nach Wien um 7.08 Uhr wurde gestrichen – dieser Zug hält zwar weiterhin an vielen Tagen, weil er sich mit einer ,Leerfahrt‘ kreuzt, es ist aber nicht mehr möglich zuzusteigen“, schreibt ein jahrelanger ÖBB-Kunde aus Lanzenkirchen, niemand aus dem großen Kreis der am Bahnhof wartenden Reisenden hat dafür Verständnis. Es kommt täglich zu lauten Beschwerden und offenbar vergeblichen Gesprächen mit dem in Wiener Neustadt anwesenden ÖBB-Personal.“

Keine Änderung angedacht

Anders als bisher fahre jetzt ein Zug um 7.17 Uhr nach Wiener Neustadt, der die Fahrgäste des früheren Zugs um 7.08 und zusätzlich jene von 7:20 Uhr einsammelt. „War dieser Zug bisher dementsprechend überfüllt, fährt seit Kurzem auch nur mehr ein einziger Triebwagen“, so der Lanzenkirchner, „wenn es gelingt, den Anschlusszug in Wiener Neustadt um 7.30 Uhr zu erreichen, gelangt man nur in Ausnahmefällen pünktlich nach Wien Meidling.“

Seitens der ÖBB ist diesbezüglich keine Änderung angedacht – in Lanzenkirchen ist kein Zusteigen möglich, Pendler müssen in Wiener Neustadt umsteigen. Bezüglich der Überfüllung sagt Pressesprecher Christopher Seif: „Wir sind bemüht Einfachgarnituren zu vermeiden.“