Lichtenegg

Erstellt am 19. Juli 2017, 05:50

von Franz Stangl

Wieder Tiere gerissen. Löwenkaninchen wurde vermutlich von streunenden Hunden getötet – bereits zweiter Vorfall am Hof.

Franz Zitterbayer zeigt beim NÖN-Gespräch das aufgerissene Stalltürl. Außerdem wurde die ganze Hütteringsherum von den streunenden Tieren grob beschädigt.  |  Stangl

Schon wieder verbreiten streunende Hunde Angst. Nachdem bereits im Vorjahr zwei Hunde in die Haustierställe der Familie Zitterbayer eindrangen und die Hausziege Cindy sowie eine Laufziege töteten, musste vorige Woche schon wieder ein Haustier dran glauben.

Theresia Zitterbayer hörte um zirka vier Uhr früh Lärm, da dürften die Missetäter bereits am Werk gewesen sein. Als Franz Zitterbayer um sechs Uhr Nachschau hielt, lag nur mehr ein Teil des Lieblingshasen der Kinder – ein Löwenkopfkaninchen – im Gras neben der mit Brachialgewalt aufgerissenen Hütte. Während er im Haus seine Frau benachrichtigte, verschwand auch der noch verbliebene Rest des von den Kindern so geliebten Spielgefährten.

Franz Zitterbayer ist schon ziemlich sauer: „Vermutlich waren es wieder die Gleichen wie im Vorjahr. Wenn sich jemand einen Hund anschafft, sollte er auch die Zeit haben, ihn richtig zu erziehen.“

Seitens der Lichtenegger Jägerschaft weiß man von dem Problem: „Die beiden Hunde sieht man öfters. Aber auch ein riesiger Schäferhund ist mir jetzt begegnet“, berichtet Eduard Leitner. Doch eine Lösung ist auch jetzt nicht in Sicht, denn schon im Vorjahr hieß es: „Wenn wir einen solchen Hund erschießen, sind wir die Bösen.“

Sowohl die Polizei als auch Lichteneggs ÖVP-Bürgermeister Josef Schrammel verwiesen wieder einmal auf die Pflicht der Hundehalter, ihre Tiere gesetzeskonform unterzubringen.