Erstellt am 26. August 2016, 10:25

Fallschirmspringen in Wiener Neustadt. Zwei Militärgymnasiasten aus der 6a-Klasse absolvierten ihren ersten Sprung mit Flächenschirm beim Heeres Fallschirmsport Verein Wiener Neustadt.

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Schon am frühen Morgen des Sprungtages begann die zuerst theoretische und später praktische Ausbildung am Zivilflugplatz Wr. Neustadt-Ost. Dort lernten die beiden Militärgymnasiasten Lena Hafner und Kajetan Lindmayr alles, was man wissen muss, um mit dem Fallschirm sicher zu landen.

"Für jede Eventualität gewappnet"

„Dies erfordert Konzentration und Genauigkeit, denn beim Springen gibt es viele Dinge, die schief gehen können und man muss für jede Eventualität gewappnet sein und schnell wissen, was zu tun ist“ schildert Kai. Am Ende der theoretischen Ausbildung musste noch jeder Springer einen Test absolvieren. Nicht gewusste oder falsch beantwortete Fragen wurden mit dem Ausbildner nachbesprochen.

Üben bis jede Handbewegung sitzt

So wurde sichergestellt, dass jeder Springer alles Nötige weiß. Im praktischen Part wurde unter anderem das richtige Abspringen aus dem Flugzeug und das Verhalten in Notsituationen mit angelegten Gurten geübt. Dort wurde so lange geprobt bis jede Handbewegung, jeder Schritt und jeder Ablauf automatisiert und verinnerlicht war. Nach einer kleinen Pause stieg die Anspannung, die Springer wurden in Gruppen eingeteilt, die Overalls und die Fallschirme ausgegeben und angelegt.

1000 Meter über dem Boden

Noch ein letztes Mal wurden alle Abläufe am Boden geübt. Dann ging es los. Die ersten Springer stiegen in das Flugzeug. In die kleine Cessna 182 passten immer nur drei Springer und selbst die mussten knien. Endlich hob die Cessna ab und schraubte sich auf 1000 Meter danach kam des Signal für den ersten Springer, auf das Trittbrett außerhalb des Flugzeugs zu steigen und zu springen.

Beide Militärgymnasiasten setzten das Gelernte um, so konnten sie dieses Erlebnis ohne Verletzungen genießen. „Das Springen war wieder sehr aufregend, auffallend ist die gute Organisation!“, meinte Lena.

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