Wiener Neustadt

Erstellt am 17. Mai 2017, 10:11

von NÖN Leserreporter

MilRG beim Spartan Race 2017. Auf dem Gelände der Theresianischen Militärakademie fand heuer wieder einmal das Spartan Race statt. Das Team der 7. Klassen des Militärrealgymnasiums errang in der Kategorie Spartan Super mit 2 Stunden die für ihr Alter hervorragende 13. Platzierung von 89 angetretenen Teams.

Das Spartan Race ist weltweit die führende Hindernislaufserie. Die Kategorie Spartan Super, die die Militärgymnasiasten ausgesucht hatten, bot alles, was man sich bei einem Hindernislauf vorstellen kann.

Das Rennen gleicht mit seiner Distanz von 13+ Kilometern und 20+ Hindernissen einem Schlachtfeld. Der Spartan Super bringt den Teilnehmer an seine physischen und mentalen Grenzen, zeigt einem seinen inneren Schweinehund und bringt ihn dank Willenskraft über die Ziellinie. Lukas meinte, „Die Bezeichnung 13+ war ein bisschen irreführend, schließlich waren‘s 17km mit 36 Hindernissen!“ Hindernisse sind beispielsweise: Überwinden einer Eskaladierwand, Überspringen brennender Balken, an Tauen hochkletterten, Speerwurf, unter Stacheldraht hindurchkriechen oder Sandsäcke einen Berg hinaufschleppen.

Nach der erfolgreichen Premiere des Spartan Race im Mai 2016 kehrte diese Veranstaltung am 12. und 13. Mai 2017 nach Wiener Neustadt zurück. Die rund 4000 Athleten, die mit dem antiken Spartaner-Schlachtruf „AROO“ den schweißtreibenden Kampf gegen Matsch, Hindernisse und Feuer aufgenommen haben, verbrachten unvergessliche Stunden auf dem 130 Hektar großen Campus der ältesten Militärakademie der Welt.

Der Spartan Race, der 2009 gegründet wurde, fordert die Disziplinen: Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance und Koordination; Fairness und Teamarbeit haben hier hohe Priorität. „hab‘ schon viele Wettbewerbe mitgemacht, aber dies war der ärgste!“ resümiert Lukas aus der 7a.