Erstellt am 11. November 2015, 12:16

von NÖN Redaktion

Modeschule gerettet: Land springt ein. Nach der Einigung zwischen Bildungsministerium und Stadt Wiener Neustadt zur Weiterführung der HLM und der BAKIP verhandelte Stadtchef Klaus Schneeberger heute Mittwoch mit Landeshauptmann Erwin Pröll betreffend der Höheren Lehranstalt für Mode.

Klaus Schneeberger, ÖVP-Bürgermeister in Wiener Neustadt  |  NOEN, Franz Baldauf
Nach der Einigung zwischen dem Bildungsministerium und der Stadt Wiener Neustadt auf einen Fördervertrag in der Höhe von 200.000 Euro für die Schuljahre 2016/2017-2018/2019 zur Weiterführung der HLM und der BAKIP hat ÖVP-Bürgermeister Schneeberger heute mit ÖVP-Landeshauptmann Erwin Pröll betreffend der Höheren Lehranstalt für Mode verhandelt.

Das Ergebnis sieht analog zur ausverhandelten Einigung mit dem Bund eine Förderung des Landes in der Größenordnung von 100.000 Euro für die kommenden drei Schuljahre vor.

„Als Bürgermeister ist mir ein großer Stein vom Herzen gefallen“

„Im Land NÖ ist uns ein breites Bildungsangebot in allen Landesvierteln ein wichtiges Anliegen. Im Bereich der Pflichtschulen, der ganz klar die Kompetenz des Landes ist, stellen wir das seit Jahren mit zusätzlichen Budgetmitteln unter Beweis. Aufgrund der speziellen finanziellen Situation in der sich die Stadt Wiener Neustadt befindet, habe ich Bürgermeister Klaus Schneeberger zugesagt die Stadt beim Erhalt der Höheren Lehranstalt für Mode zu unterstützen. Damit sichern wir in bewährter guter Zusammenarbeit zwischen dem Land NÖ und der Stadt Wiener Neustadt das Bildungsangebot im südlichen NÖ nachhaltig ab“, so Landeshauptmann Erwin Pröll.

„Als Bürgermeister ist mir ein großer Stein vom Herzen gefallen, mit dem heutigen Tage alle drei Höheren Schulen der Stadt Wiener Neustadt nachhaltig abgesichert zu wissen. Gerade die Frage der Modeschule war in den Verhandlungen nicht einfach zu lösen. Ich bedanke mich daher bei Landeshauptmann Erwin Pröll für diese Zusage. Damit haben wir letztendlich eine blau-gelbe Lösung für Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer erreicht. Es hat sich ausgezahlt hart zu verhandeln und ich bedanke mich für die konstruktiven Beiträge von Ministerin Heinisch-Hosek und Landeshauptmann Pröll im Sinne der Bildungslandschaft der Stadt und der Region“, so Bürgermeister Klaus Schneeberger.

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