Erstellt am 14. Juni 2016, 03:50

von Mathias Schranz

Opferstock geknackt, Fäkalie hinterlassen. Opferstock in der Kirche am helllichten Tag von Kriminellen aufgebrochen. Danach wurden Fäkalien hinterlassen.

Der Opferstock wurde vom Sockel geschraubt, allerdings war kein Geld mehr darin.  |  Schranz

Es ist eine ärgerliche und zugleich unappetitliche Geschichte, mit der sich Dompropst Karl Pichelbauer und Mesner Franz Schieraus herumschlagen müssen. Am Mittwoch wurde der Opferstock im Dom von Unbekannten aufgebrochen – untertags, denn nachts ist die Kirche versperrt. Dabei dürften es die Kriminellen auf den Inhalt des Opferstocks abgesehen haben – hatten dabei aber Pech.

„Der wird jeden Tag entleert und so wurde überhaupt nichts erbeutet. Nur der Opferstock selbst wurde beschädigt“, sagt Franz Schieraus. Allerdings machte der Mesner danach noch einen grauslichen Fund: Wenige Meter von dem Opferstock entfernt fand man menschliche Fäkalien – sie könnten auch aus Ärger über den leeren Opferstock hinterlassen worden sein. Der Vorfall wurde bei der Polizei angezeigt.