Erstellt am 11. März 2016, 11:26

von APA Red

Paulus Manker wegen Lok-Fahrt vor Gericht: Vertagt!. Wegen unbefugter Inbetriebnahme einer Lokomotive und Sachbeschädigung hat sich am Freitag der Künstler Paulus Manker am Landesgericht Wiener Neustadt vor dem Strafrichter verantworten müssen.

Paulus Manker am Landesgericht Wiener Neustadt  |  NOEN, Franz Baldauf
Der 58-Jährige bekannte sich "nicht schuldig" und sprach von einem "Malheur" und "Unglück".

Manker soll sich am Abend des 1. November 2015 in der Wiener Neustädter Roigkhalle (Serbenhalle), wo der Regisseur das Theaterstück "Alma" aufgeführt hatte, eigenmächtig ins Führerhaus jener Lok gesetzt haben, die bei dem Stück zum Einsatz kam.

Die Fahrt endete mit einem aus der Verankerung gerissenen Hallen-Tor und einigen beschädigten Paletten einer Plastikfirma. Der Sachschaden laut Anklage: mehr als 15.000 Euro.

Nach Einholung der Zeugenaussagen wurde die Verhandlung zur Einholung eines eisenbahntechnischen Sachverständigen-Gutachtens auf einen noch nicht fixierten Zeitpunkt vertagt.

x  |  NOEN, Franz Baldauf

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