Erstellt am 04. Februar 2016, 05:28

von Doris Hoefer

Regisseurin für Spiele. Seit 2009 freie Regisseurin, derzeit Inszenierung am Burgtheater. Eigene Theatercompagnie „Montagnes Russes“ im Gepäck.

Cornelia Rainer, Regisseurin der kommenden Festspiele in Gutenstein  |  NOEN, Foto: Theater Montagnes Russes

Cornelia Rainer wurde als neue Regisseurin bestimmt, die, gemeinsam mit Burgschauspielerin Andrea Eckert, die Festspiele künstlerisch leiten wird.

Die 1982 in Lienz geborene Osttirolerin studierte Theaterwissenschaft an der Universität Wien, Regie und Dramaturgie an der Nouvelle Sorbonne und Université Saint Denis in Paris sowie klassischen Sologesang an der Ecole Nationale de Musique de Pantin/Paris. Rainer ist seit 2009 freie Regisseurin und inszeniert in der Spielzeit 2015/2016 am Burgtheater Wien die Stücke „Pünktchen und Anton“ von Erich Kästner und „Hamlet, Ophelia und die anderen frei“ nach William Shakespeare.

Sie inszenierte bei den Bregenzer Festspielen/KAZ, am Thalia Theater Hamburg, am Théâtre Mains d’Oeuvres in Paris, im Dschungel Wien, am Stadttheater Klagenfurt, bei den Tiroler Festspielen Erl, am Theater an der Wien und bei den Salzburger Festspielen/Young Directors Project. Mit ihren Inszenierungen war sie bisher im Akademietheater, im Odeon Wien, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen eingeladen.

Mit der von ihr gegründeten Theatercompagnie „Theater Montagnes Russes“ realisiert sie, meist selbstentwickelte, Stücke, die durch die Ernsthaftigkeit in der Auseinandersetzung mit den Lebenswirklichkeiten von Kindern und Jugendlichen und die kluge und fantasievolle Umsetzung auf der Bühne bestechen.

Projektweise führt sie Interpreten aus unterschiedlichen künstlerischen Bereichen zusammen.