Erstellt am 09. Mai 2016, 14:04

von NÖN Redaktion

Sanierung der Kuckucksuhr. Sie ist eine Wiener Neustädter Attraktion: Generationen von Kindern wünschten sich von ihren Eltern einen Ausflug zur Kuckucksuhr in die Neunkirchner Straße, um die Rufe von Kuckuck und Wachtel zu hören.

Jetzt wird die Sanierung der Kuckucksuhr angepackt (v.l.n.r.): Kulturstadtrat Mag. Franz Piribauer, MAS Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger Niki Sullivan, Tochter von Uhrmacher Felix Pichler Alexandra Potzmann von der Stadtmarketing & Tourismus Wiener Neustadt GmbH und Geschäftsführer Mag. (FH) Mag. Peter Erlacher von der Fachhochschule Wiener Neustadt  |  NOEN, Magistrat Wiener Neustadt

Da die Uhr derzeit nicht uneingeschränkt in Betrieb ist, fand Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger eine gemeinsame Lösung mit der Fachhochschule: "Dank der Unterstützung durch die Fachhochschule wird die Kuckucksuhr bald wieder voll funktionsfähig sein und die Kinderherzen erfreuen."
 
FH-Geschäftsführer Peter Erlacher: "Die 1957 konstruierte Wiener Neustädter Kuckucksuhr wird einer technischen Generalsanierung unterzogen, bei welcher sowohl die Mechanik als auch sämtliche elektronische Komponenten erneuert werden.

Die Fachhochschule Wiener Neustadt freut sich, dieses herausfordernde Vorhaben unter Einbeziehung ausgewählter Technik-Studenten zu unterstützen."
 

Wiener Neustädter Kuckucksuhr

Seit der Einweihung der drei Meter hohen Kuckucksuhr im Jahr 1957 begeistern Kuckuck (alle Stunden) und Wachtel (alle Viertelstunden) junge und alte Zuhörer mit ihren Rufen.

Uhrmacher Felix Pichler unterstützte auch die Umwandlung der Neunkirchner Straße in eine Fußgängerzone, die im Mai 1974 eröffnet wurde.

In den Jahren 1972 und 1985 wurde die Kuckucksuhr von ihrem Schöpfer renoviert.

Nach dem Tod von Felix Pichler im Jahr 1993 wurde lange nach einem Nachfolger gesucht, der sich um die Uhr kümmert. 2005 tauschten FH-Studenten das alte mechanische Uhrwerk gegen ein digitales Uhrwerk.