Erstellt am 09. März 2016, 04:54

von Kristina Veraszto

Schließung letzte Lösung? Felber kämpft weiter. Das Traditionsgasthaus Felber am Hauptplatz bleibt nach der Konkurs-Anmeldung bis auf Weiteres offen.

Zwei Mal konnte Hermann Felber den drohenden Konkurs bereits abwenden. Die Schließung des Betriebes wäre für ihn die letzte Lösung. Foto: Veraszto  |  NOEN, Veraszto

Ausgerechnet durch einen Konkurs-Antrag der Gebietskrankenkasse könnte das bekannte Gasthaus Felber für immer geschlossen werden Damit es nicht so weit kommt, kämpft Gastwirt Hermann Felber mithilfe seiner Schwester und einer Aushilfe um das Überleben des Traditionsgasthauses.

Pläne sind da, Geld aber nicht ...

Gleich nach der Konkurseröffnung durch das Gericht hatte er ein langes Gespräch mit dem Masseverwalter, in dem sich eine positive Lösung abzeichnete. „Wir arbeiten gemeinsam daran, dass der Betrieb weitergeführt wird und schwarze Zahlen schreibt“, so Felber.

Das Gasthaus wird bis auf Weiteres offen bleiben. Die Pläne, das Geschäft wieder in Ordnung zu bringen, sind zwar vorhanden, jedoch mangelt es an den finanziellen Mitteln.

Seit drei Generationen in Familienbesitz

Die Revitalisierung des Sommergasthauses bei der „Ulme“, wo vor zwei Jahren durch Vandalen-Akte die Stromleitung zerstört wurde, wäre der erste Schritt. Die Renovierung der vier Fremdenzimmer sowie die Neugestaltung des Gastgartens für Feste im Sommer würden das Geschäft wieder in Gang bringen.

Seit zwei Jahren bemüht sich Felber auch durch intensive Werbung im sozialen Netzwerk Facebook, auf seine Bewirtungsaktionen wie zum Beispiel spezielle Buffets an Feiertagen hinzuweisen.

Der bald 45-jährige Gastwirt hat schon zwei Mal den drohenden Konkurs abgewendet, seit drei Generationen befindet sich der Betrieb im Besitz der Familie, für immer die Türen zu schließen, wäre für ihn schmerzhaft. „Die Schließung des Gasthauses wäre die letzte Lösung“, so Hermann Felber.