Hochneukirchen-Gschaidt

Erstellt am 02. August 2016, 10:49

von Victoria Schmidt

Festival in Hochneukirchen überzeugte auf ganzer Linie. Der anfängliche Regen tat der Stimmung in der Grametschlager „Pampa“ keinen Abbruch – die dritte Auflage des „Sound in da Pampa“-Festivals überzeugte auf ganzer Linie.

Familie Trenker hat es auch im dritten Jahr geschafft, ein grandioses Festival auf die Beine zu stellen – und das machte sich nicht nur backstage bemerkbar. Während die Bands immer wieder bekundeten, dass sie noch bei keinem Festival so hofiert worden seien, wie bei den Trenkers in Grametschlag, ließen es sich die zahlreichen Besucher am Festival-Gelände gut gehen.

Vom Bio-Burger bis zu veganen Palatschinken kamen alle kulinarisch auf ihre Kosten – und das Beste daran: Die Herkunft der Speisen ist auf den Karten angegeben gewesen. Zwischen den Auftritten der Bands lud der Bauern-Golf-Parcours zum Zeitvertreib und gleichzeitig zum Üben für das Turnier am Sonntag ein.

Musikalisch startete der perfekt organisierte Abend mit der Eisenstädterin Nina Wittmann – und immer wieder leichtem Regen. Während „MurBeat“ und „Mr.Jones“ die „Pampa“ zum Beben brachten, wurde es immer heller – und das Wetter hielt schließlich bis zum Schluss. Die ohnehin gute Stimmung wurde noch ausgelassener. Zunehmend wurde die wetterfeste Halle leer und die Massen versammelten sich vor der Bühne.

Die Wiener „Anti Cornettos“ eröffneten dann die Reihe der Top-Acts. Danach heizte die burgenländische „Coffeeshock Company“ ein. Um 23 Uhr hatte das Warten schließlich ein Ende – und Headliner „Krautschädl“ betrat die Bühne - da durfte natürlich „Feiha fonga“ nicht fehlen.

Die Fans nahmen auch weitere Strecken auf sich, um in der „Pampa“ dabei zu sein – so waren etwa Gäste aus St. Pölten oder Melk angereist.

Insgesamt tummelten sich am Samstag rund 700 Menschen auf dem Gelände, am Sonntag wurde nach der Hl. Messe mit dem Frühschoppen und dem Musikverein Hochneukirchen weitergefeiert. Rund 250 Besucher ließen sich auch das nicht entgehen. Bei bestem Wetter hielt die Stimmung bis nach 18 Uhr an. Die Veranstalter freuen sich, dass das Campen und der Shuttlebus heuer gut angenommen wurden. Im nächsten Jahr möchte man das Shuttle-Service noch mehr forcieren.