Erstellt am 11. März 2016, 05:39

von Josef Kleinrath

SPÖ-Geschäftsführung: Spenger im Gespräch. Derzeit liegen rund zehn Bewerbungen vor, Parteichef Wittmann will mit Bedacht auswählen.

Rainer Spenger ist für viele als Bezirksparteigeschäftsführer vorstellbar. Foto: Baldauf  |  NOEN, Franz Baldauf
Nach der Ankündigung von Reinhard Kadlec, sich mit Ende Mai als Geschäftsführer der Bezirks-SPÖ Wiener Neustadt zurückzuziehen, werden immer wieder diverse Namen als Kandidaten für diesen Job gehandelt.

Etwa die drei SPÖ-Bürgermeister Thomas Pollak, Stefan Wöckl und Harald Richter. Diese haben sich jedenfalls bis jetzt nicht beworben, sagt SPÖ-Bezirksparteiobmann Peter Wittmann. Und er sagt auch, dass sich Rainer Spenger nicht beworben hat.

„Wir werden nichts überstürzen“

Denn gegenüber der NÖN war auch der ehemalige Pressesprecher von SPÖ-Bürgermeister Bernhard Müller (und zuvor von Traude Dierdorf) und frühere Leiter der Öffentlichkeitsarbeit am Magistrat, Rainer Spenger, als Wunschkandidat verschiedener SPÖ-Funktionäre gehandelt worden.

Er selbst sagt im NÖN-Gespräch nur, dass er das auch gehört habe, dass ihn das ehre, er sich aber nicht beworben habe: „Ich bin mit meinem Job als Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation sehr happy und voll ausgelastet.“

Insgesamt liegen derzeit etwa zehn Bewerbungen vor, schildert Wittmann den aktuellen Stand in Sachen Kadlec-Nachfolge: „Wir werden nichts überstürzen, ich schaue mir alle Bewerber an.“ Und unter den derzeit vorliegenden Bewerbern gebe es durchaus attraktive Kandidaten. Wobei Wittmann eines schon festhält: „Wer neuer Bezirksparteigeschäftsführer wird, entscheidet schon die Landespartei auf Vorschlag des Bezirksparteichefs.“

Dass aktuell an Strukturveränderungen innerhalb der SPÖ-Parteiorganisation gearbeitet wird, verhehlt Wittmann in diesem Zusammenhang nicht. Auch nicht, dass es zu vermehrter Zusammenarbeit zwischen den Bezirksorganisationen kommen wird.

Dass es in Wiener Neustadt aufgrund dieser geplanten strukturellen Veränderungen keinen Bezirksparteigeschäftsführer geben wird, kann sich Wittmann nicht vorstellen. Aber er stellt klar, dass die Auswahl des künftigen Geschäftsführers mit Bedachtnahme auf die Strukturänderungen erfolgen werde.