Theresienfeld

Erstellt am 18. Oktober 2016, 06:22

von Kristina Veraszto

Trauer um Walter Hniliczka. Der Ort trauert um Walter Hniliczka. Sein Begräbnis findet am Freitag, dem 21. Oktober, um 14 Uhr in der Pfarrkirche statt.

Der Ort trauert um Walter Hniliczka, der vergangenen Mittwoch unerwartet verstarb.  |  NOEN, privat

Walter Hniliczka wird als hilfsbereiter, durchsetzungskräftiger, humorvoller, welt- und wortgewandter Mann in Erinnerung bleiben. Seine Mitmenschen beschrieben ihn als eine „sympathische Persönlichkeit, die das Herz am rechten Fleck hatte“. Umso tiefer sitzt der Schmerz. Denn vergangenen Mittwoch verstarb Hniliczka unerwartet. Am 18. November hätte er seinen 70. Geburtstag gefeiert.

Besonders geschätzt und geehrt wurde Walter Hniliczka in der Gemeinde für sein außerordentliches Engagement im Feuerwehrdienst. 1964 trat er der Feuerwehr Theresienfeld bei. 1976 wurde er zum stellvertretenden Kommandanten gewählt und gründete noch im selben Jahr die Feuerwehrjugend, die heuer ihr 40-jähriges Bestehen feiert. Nach zehn Jahren als Stellvertreter wurde Hniliczka Kommandant. 20 Jahre führte er die Feuerwehr an.

Geehrte von Gemeinde und Feuerwehr

Die Aus- und Weiterbildung der jungen Florianis lag ihm immer am Herzen, weshalb er sich auch auf Bezirks- und Landesebene vor allem im Bereich der Nachwuchsförderung engagierte und zum Beispiel als Ausbildner, Bewerter und zuletzt als Lehrgangs- und Modulleiter tätig war. Seine Kameraden dankten ihm und ernannten den 69-Jährigen zum Ehrenkommandanten und zum Ehrenhauptbrandinspektor.

Aber auch die Gemeinde drückte ihm mit dem Ehrenring ihre Anerkennung aus. Die zweite Leidenschaft des pensionierten Gendarmeriebeamten war der Fußball. Walter Hniliczka war Gründungsmitglied des SC Theresienfeld und schwärmte vor allem von seiner Zeit als Schiedsrichter. Einmal durfte er sogar eine Juxmannschaft der damaligen Schi-Asse Österreichs „pfeifen“.