Erstellt am 13. Oktober 2016, 11:52

Destination Wiener Alpen mit Schwung in die Zukunft. Wie hat sich der Tourismus in den Wiener Alpen entwickelt? Welche Potenziale gilt es zu erschließen? Mit aktuellen Themen befasste sich das jährliche Symposium der "Wiener Alpen in Niederösterreich Tourismus GmbH" am 11. Oktober im Schloss Katzelsdorf. Grund zu feiern gab zudem das zehnjährige Gründungsjubiläum der Tourismusorganisation.

Über 160 Gäste - Touristiker und Wegbegleiter aus der Region, aus Niederösterreich und Wien - freute sich Markus Fürst, Geschäftsführer der "Wiener Alpen in Niederösterreich Tourismus GmbH".

Glückwünsche überbrachte Petra Bohuslav, Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus und Sport: „Der Destination Wiener Alpen ist es in den letzten 10 Jahren gelungen, das touristische Angebot, gemeinsam mit den Erlebnisräumen, zu schärfen. Eine klare Strategie, eine starke Marke, Professionalität und Engagement führte sie dahin, wo sie heute steht, eine erfolgreiche Tourismusdestination mit Weitblick. Ich gratuliere dem ganzen Team sehr herzlich!“

Das Symposium im Jubiläumsjahr war der Anlass, auf Umgesetztes zurückzuschauen und Blicke in die Zukunft zu werfen. Durchs Programm führte TV-Moderatorin Natasha Macheiner.

Errungenschaften und Meilensteine

Von der Namensgebung bis zur Markenstrategie, von Leitprodukten wie dem Weg am Wiener Alpenbogen und dem „Wiener Alpen Bett“ bis zur Professionalisierung der internen Zusammenarbeit: Was in den zehn Jahren seit der Gründung der Wiener Alpen in Niederösterreich Tourismus GmbH alles umgesetzt wurde, beleuchtete eine Gesprächsrunde. Über Meilensteine der touristischen Entwicklung unterhielten sich Hans Ledolter, Bürgermeister von Reichenau an der Rax und seit der Gründung Vorsitzender der Generalversammlung, Eduard Aberham, einst Hoteldirektor des renommierten Grandhotel Panhans am Semmering – heute Mitglied des Marketingbeirats, Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung sowie Hannelore Handler-Woltran, Bürgermeisterin von Katzelsdorf und „Hausherrin“ am Unternehmensstandort.

Chancen und Perspektiven

Wo gilt es, in Zukunft verstärkt anzusetzen? Über „Die Gäste von morgen und ihre Sehnsüchte“ referierte Andreas Reiter vom ZTB Zukunftsbüro in Wien. In Zukunft gehe es darum, Gästen besondere Erfahrungen und Erlebnisse zu ermöglichen. Die Sehnsucht der Städter nach Natur, nach Schönem und nach „green health“ erfüllen die Wiener Alpen mit der Idee, das „Paradies der Blicke“ in den Mittelpunkt zu stellen, aus Sicht des Experten perfekt. Optimierungsbedarf sieht Mag. Reiter im Bereich der Mobilität, mit der sich bereits Projekte befassen.

Welche erfolgsversprechenden Wege der Tourismus in den Wiener Alpen bereits beschreitet bzw. neu beschreiten wird, präsentierten und diskutieren im Anschluss Kenner des Geschehens. Stellvertretend für eine Reihe von innovativen Gastgebern stellte Gerlinde Wolf ihr kleines, feines, vor drei Jahren gegründetes Gästehaus in Schwarzau am Steinfeld vor, das unter anderem von der Nähe zur Therme Linsberg Asia profitiert. Was ein Top-Ausflugsziel wie die Schneebergbahn im zertifizierten Wanderdorf Puchberg alles unternimmt, um stets am Puls der Zeit zu sein, berichtete Gerhard Stindl, Geschäftsführer der NÖVOG.

Wie sich traditionsreicher Gesundheitstourismus mit einfallsreichen Veranstaltungen wie dem Festival Fabelhaft beleben lässt, erzählte Feri Schwarz, Bürgermeister von Bad Schönau, der nächtigungsstärksten Gemeinde in den Wiener Alpen. Einblicke in die Angebotsgestaltung und Vertriebsstrategien der Wiener Alpen Tourismus GmbH gab außerdem ihr Geschäftsführer Markus Fürst.

Bei Gesprächen, Musik von Liedermacher Christoph Hauk und seiner Band sowie kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region klang der anregende Nachmittag aus. Das Buffet mit Schmankerl wie den Blunzen-Dinkel-Burger oder die süßen Most-Tascherl stellten die Heurigenbetriebe und Produzenten der Obst-Most-Gemeinschaft Bucklige Welt zusammen. Eine eigene Eis-Theke gabs vom Eisgreissler aus Krumbach. Das Getränkesortiment umfasst Moste, Säfte und den Buckelino Frizzante aus der Buckligen Welt, Bier vom Schwarzbräu (Krumbach), Weine von den Katzelsdorfer Winzern, Gin von Mohr-Sederl (Zweiersdorf an der Hohen Wand) sowie Whisky von Familie Kölbel (Krumbach). SchülerInnen der Tourismusschulen Semmering sorgten für das reibungslose Service.