Wiener Neustadt

Erstellt am 29. Juni 2016, 04:18

von Mathias Schranz

Pater Petrus Hübner wird Bischofsvikar. Pater Petrus Hübner wird mit 1. September zum Bischofsvikar bestellt. „Überraschend“, wie er im NÖN-Gespräch sagt.

Pater Petrus Hübner  |  NOEN, Baldauf

Ein in der Stadt (und auch im Bezirk) bekanntes Gesicht wird Bischofsvikar im Vikariat Süd: Pater Petrus Hübner übernimmt das Amt von Rupert Stadler. Bis 2011, insgesamt neun Jahre, hatte er die Führung des Neuklosters über, ehe er überraschend Pfarrer von Muthmannsdorf, Maiersdorf und Stollhof wurde. Jetzt wurde bekannt, dass er das Vikariat Süd übernehmen wird.

Dazu Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn: „Dariusz Schutzki (Vikariat Stadt Erzdiözese Wien) und Rupert Stadler haben in den vergangenen fünf Jahren mit großem Einsatz sehr viel geleistet. Ich hätte Rupert Stadler gerne wiederbestellt, verstehe und respektiere aber seinen Wunsch. Ich danke Dariusz Schutzki für seine Bereitschaft, den Dienst eines Bischofsvikars weitere fünf Jahre zu übernehmen.

„Ich brauche den Bezug zur Basis
und will die Bodenhaftung nicht verlieren"

Derselbe Dank gilt Pater Petrus, den ich als Seelsorger ebenso schätze wie als Dechanten, dem die Erneuerung der Kirche ein großes Anliegen ist.“ Für Pater Petrus Hübner kam der Anruf von Kardinal Schönborn überraschend, „ich habe ja nicht gewusst, dass Rupert Stadler nicht weitermacht.“ Nach einer kurzen Nachdenkphase habe er dann seine Zustimmung gegeben: „Es wird sicher nicht leicht, da wir uns in einem Umbruch befinden und es auch unter den Mitbrüdern unterschiedliche Strömungen gibt.“

Seinen „Pfarrer-Job“ wird Pater Petrus Hübner behalten: „Ich brauche den Bezug zur Basis und will die Bodenhaftung nicht verlieren. Und Freude macht es ja auch.“