Erstellt am 13. Mai 2016, 12:39

von APA Red

Wiener Neustadt erhält ambulantes Rehabilitationszentrum. Ein ambulantes Rehabilitationszentrum soll Anfang 2017 in Wiener Neustadt eröffnen. Der Umbau der ehemaligen Filiale des Modehändlers C&A im Sparkassengebäude startet in Kürze, hieß es in einer Aussendung am Freitag.

Vorstandsdirektor Klaus Lehner (Wiener Neustädter Sparkasse), OptimaMed-Geschäftsführer Anton Kellner, Bürgermeister Klaus Schneeberger und Vorstandsdirektorin Andrea Klemm (Wiener Neustädter Sparkasse, v.l.n.r.). Foto: Magistrat Wiener Neustadt  |  NOEN, Magistrat Wiener Neustadt
Täglich sollen bis zu 350 Menschen mit unterschiedlichen chronischen Erkrankungen behandelt werden.

"Insgesamt werden wir in Wiener Neustadt sechs Millionen Euro in die Errichtung des ambulanten Rehabilitationszentrums investieren und 40 neue Arbeitsplätze schaffen", sagte Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP) bei der Präsentation des Bauprojekts am Freitag.

Intensive Anstrengungen seit 2013

Betreiber der Einrichtung und Mieter der 4.500 Quadratmeter großen Fläche ist OptimaMed, eine Marke der SeneCura-Gruppe mit mehr als 75 Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in Österreich.

Neben einem Bewegungsbereich mit Therapiebecken sind Räume für Behandlungsgespräche und Veranstaltungen geplant.

"Eine ambulante Rehabilitation in Wohnortnähe ermöglicht es, Genesung und Alltag unter einen Hut zu bringen", betonte Anton Kellner, Geschäftsführer von OptimaMed. Seit 2013 habe es intensive Anstrengungen gegeben, eine ambulante Rehabilitation in Wiener Neustadt zu errichten, sagte Schneeberger, der durch den Bau auch zusätzliche Frequenz für die Innenstadt erwartet.

Das neue Gesundheitszentrum richtet sich an Erwachsene mit Erkrankungen oder Verletzungen am Stütz- und Bewegungsapparat, Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen und Beschwerden der Atmungsorgane, des Stoffwechselsystems sowie des Verdauungsapparates. Auch psychiatrische Indikationen wie neurologische Störungen und Traumata werden behandelt.