Wiener Neustadt

Erstellt am 05. April 2017, 05:20

von Mathias Schranz

Genossenschaft warnt: Giftköder ausgelegt?. In der Anemonenseesiedlung wird vor möglichem Hundehasser gewarnt. Auch Müll macht Probleme.

Solche Giftköder kommen immer häufiger vor.  |  NOEN, NÖN

Vorweg: Ob am Anemonensee ein Hundehasser unterwegs ist, konnte bisher nicht geklärt werden. Allerdings gibt es seitens der Genossenschaft einen Aushang, der vor Rattengift und mit Rasierklingen manipulierten Wurststücken warnt.

„Eine Frau hat uns von so einem Fall berichtet, deswegen haben wir sicherheitshalber eine Warnung ausgehängt“, sagt Charlotte Gruber von der Genossenschaft EGW Heimstätte auf NÖN-Anfrage. Überprüft wurde die Meldung nicht, aber man wolle auf Nummer sicher gehen.

"Leider gibt es aber auch viele Fremdbader"

Generell sind Hunde ein viel diskutiertes Thema in der Anemonenseesiedlung – vor allem der Hundekot. Deswegen habe man in den letzten Monaten auch mehr „Sackerl fürs Gackerl“-Spender aufgehängt, heißt es seitens der Genossenschaft, die Situation hätte sich daraufhin gebessert. Das stimmt auch, wie ein Rundgang der NÖN um den See zeigt, Hundstrümmerl sind – zum Glück – eine Seltenheit.

Keine Seltenheit sind hingegen Müll und Mist in den Sträuchern rund um die Liegewiese und den Kinderspielplatz, wie der Rundgang zeigt. Trotz vieler Mülleimer ein teils grauslicher Anblick. Seitens der Genossenschaft heißt es, dass man die betroffenen Flächen immer wieder säubern müsse – die Kosten dafür würden auf die Mieter aufgeteilt werden.

„Leider gibt es aber auch viele Fremdbader“, sagt Charlotte Gruber. Deswegen habe man schon einmal einen Sicherheitsdienst beschäftigt, der am Areal seine Runden drehte. Allerdings habe es auch da Stimmen von Bewohnern gegeben, dass das „hinausgeschmissenes Geld“ sei. Deswegen sei derzeit keine weitere Security-Patrouille geplant, heißt es seitens der EGW Heimstätte.