Wiener Neustadt

Erstellt am 07. Februar 2018, 04:32

von Chiara Wolfenstein

HAK-Schüler auf großem Auslandssemester-Abenteuer. 12 HAK-IBC-Schüler kamen schon wieder nach Hause, auf acht weitere wartet noch das große Abenteuer.

Nach spannenden Monaten des Reisens und Entdeckens sind die Schüler der 4CK von ihren Auslandssemestern zurückgekehrt. Sie alle verbrachten das vergangene halbe Jahr an außergewöhnlichen Orten in England, Kanada, Italien, Neuseeland oder den USA. Mit funkelnden Augen schwärmen sie unter anderem von der Offenheit der Kanadier. Das Ambiente der Natur, die Muhammed Güclü schlichtweg als „atemberaubend“ bezeichnet, hat es den Teilnehmern dabei besonders angetan.

Vom Pferde-Internat bis zum Hurrikan

In Australien hingegen würden sich die Menschen von ihrer entspannteren Seite zeigen, das Schulsystem besteht demnach aus wenigen, meist selbstausgesuchten Fächern. In Italien herrsche dafür ein Zwiespalt: Während im Norden das Schulsystem strenger gehalten werde, würden es die Süditaliener eher lockerer nehmen, für sie steht die Familie im Mittelpunkt.

Yasmin Polt, die in Neuseeland war, erzählt: „Ich war in einem Mädcheninternat mit Pferden, ich habe sehr viele verrückte Dinge erlebt.“ Einmal habe die Biologielehrerin ausgebüchste Pferde mit dem Auto „zurückgehupt“, so Polt.

Währenddessen nahm Sophie Handler jede zweite Woche an Schulversammlungen teil, bei denen nicht nur die Hymne gesungen, sondern auch Auszeichnungen vergeben wurden.
Nicht weit weg von Manhattan, auf Long Island, musste sich Anna Zeissl auf die strengen Regeln und ungewohnten Schuluniformen einstellen.

Am dramatischsten ging es aber bei Barbara Prenner zu, als ihr Tennis-Internat in Florida aufgrund von Hurrikan „Irma“ pflichtevakuiert werden musste. Die darauffolgenden drei Tage verbrachte sie in Klassen einer Volksschule im Landesinneren der USA. So unterschiedlich die Erfahrungen in den verschiedenen Ländern auch sind, bei einem Thema sind sich alle einig: „Österreich kennt dort keiner.“