Wiener Neustadt

Erstellt am 18. Mai 2017, 04:07

von Hannah Kräftner, Viktoria Weiss und Sara Brandstätter

Reibungsloser Ablauf bei Matura: „Gut gelaufen“. Ohne größere Komplikationen lief die heurige Zentralmatura an den BHS und AHS ab. Die meisten Maturanten fanden sie heuer durchaus schaffbar.

Die Schüler der Gröhrmühlgasse während der Englischmatura im Turnsaal.  |  BRG Gröhrmühlgasse

Mit Latein am vergangenen Freitag endete die diesjährige Matura für die Schüler der AHS und BHS. Das Fazit: Im Großen und Ganzen soll es wohl anspruchsvoll, aber trotzdem machbar gewesen sein. Während Englisch schwieriger war als gedacht (die NÖN berichtete), ist in Mathematik, am Mittwoch, dem 10. Mai, wohl das Gegenteil der Fall gewesen. Während die Deutsch-Matura in Schulen wie HTL, BORG oder HLM zumutbar war und somit eine halbwegs faire Beurteilung erlaubt, ist dies in Mathematik nicht der Fall.

Wie auch im vorherigen Jahr ist der Unterschied der erlaubten Hilfsmittel enorm. So war beispielsweise das Benutzen von Computerprogrammen in der HLM bei der Mathematura verboten und machte sie dadurch nicht nur schwerer, sondern vor allem zeitintensiver. Je nach Schule und Lehrer standen den Schülern andere Hilfsmittel wie Taschenrechner oder Formelhefte zur Verfügung, was die Leistungen der Maturanten in vielen Fällen nicht vergleichbar macht.

Weiters gab es an einigen Schulen Ausfälle oder Hänger der Hörübungen bei den Sprach-Klausuren, was bei vielen für Verwirrung sorgte. Im Allgemeinen ist die diesjährige Matura aber ohne weitere Komplikationen verlaufen. Bögen und Pakete sind reibungslos angekommen und sorgten so für ein günstiges Arbeitsklima.

Die offiziellen Ergebnisse der Matura werden erst am Freitag, dem 19. Mai, nach den internen Konferenzen in den Schulen bekannt gegeben.