Winzendorf-Muthmannsdorf

Erstellt am 12. Oktober 2016, 05:42

von Bettina Kreuter

Prüfbericht mangelhaft: Ärger über ÖAMTC-Ankaufstest. Eine Familie aus Muthmannsdorf erwartet sich mehr als eine Kulanz-Lösung. ÖAMTC gesteht mangelhafte Dokumentation.

Symbolbild

Mit ihrem ersten Auto löste Lisa Heiligenbrunner auch ihre ÖAMTC-Mitgliedschaft. Das ist fast zwölf Jahre her und die junge Frau war auch immer zufrieden. Also ließ sie beim Stützpunkt in Wiener Neustadt auch einen Ankaufstest machen.

„Dabei kam heraus, dass es mehrere schwere Mängel gäbe und sogar Gefahr im Verzug durch einen defekten Bremssattel vorhanden sei. Meine Frau musste um die Sicherheit unserer Familie bangen und war unnötig einer Stresssituation ausgesetzt“, berichtet Peter Heiligenbrunner.

Mechaniker stellten keine schweren Mängel fest

Seine Werkstätte hätte die Teile ausgetauscht, aber keine schweren Mängel festgestellt. Familie Heiligenbrunner erwartet, die Kosten der gesamten Reparatur und die Überprüfung ersetzt zu bekommen und eine Entschädigung für die aufgewendete Zeit.

Der ÖAMTC habe sich laut Sprecherin Yvonne Wachholder in einem persönlichen Gespräch bereits für eine mangelhafte Dokumentation entschuldigt: „Wir haben eine Kulanz von 416 Euro angeboten. Diese Kulanz wurde nicht angenommen.“

ÖAMTC sucht Dialog

Der Club bietet weitere Gespräche. Unverständlich sei für den ÖAMTC, warum eine Werkstätte Bauteile austauscht, die auch aus ihrer Sicht in Ordnung sind...