Wiener Neustadt

Erstellt am 05. August 2016, 12:16

von Victoria Schmidt

Schilling-Scheine bei Neustädter Post verschollen. Drei alte 20er haben Weg von Mistelbach nach Wiener Neustadt nicht gefunden.

Drei alte 20-Schilling-Scheine (Bildmitte, Symbolbild) kamen auf den Weg vom Weinviertel nach Wr. Neustadt abhanden...  |  Roland Schlager/APA

Die Adresse des Wiener Neustädter Empfängers hatte der Absender im Bezirk Mistelbach richtig angegeben – das Kuvert mit drei 20-Schilling-Scheinen hat den Weg dennoch nicht bis in die Bräunlichgasse gefunden.

Der betroffene Wiener Neustädter ist verärgert, den erwarteten Brief mit den alten Geldscheinen, der am 1. Juli aufgegeben wurde, bis heute nicht erhalten zu haben. Er meint, es müsse doch möglich sein eine solche Sendung auch ohne Einschreiben verlässlich zugestellt zu bekommen.

„Es liegt partout nicht am Zusteller“

Auch zuvor hatte er schon öfter Probleme mit nicht zugestellter Post: „Ich bekomme im Schnitt drei bis fünf Briefsendungen pro Woche mit persönlicher Anschrift und nicht mehr – zwei davon verkommen vierteljährlich.“ Daher hat er sich mehrfach ans Post-Kundenservice gewandt. Dort werden die Unannehmlichkeiten bedauert.

Für den Herrn ist es wichtig zu betonen: „Es liegt partout nicht am Zusteller.“ Der sei nämlich sehr verlässlich.  Vielmehr könne es sich um Schwachstellen innerhalb des Unternehmens handeln. Seitens der Post wurde das aber ihm gegenüber ausgeschlossen.

Auf Nachfrage der NÖN erklärte die Post, Standardbriefe, die nicht eingeschrieben aufgegeben werden, würden in keinem Stadium ihres Transportes erfasst. Daher sei es nicht möglich den Verlauf zu rekonstruieren. Die Post befördere jährlich fast 900 Millionen Briefe. Ein Fehler irgendwo auf dem Transportweg könne nie gänzlich ausgeschlossen werden.