Erstellt am 19. November 2015, 05:18

von Mathias Schranz und Josef Kleinrath

Zehnergürtel: Wiesn statt Hunde?. Die geplante Hundezone am Zehnergürtel dürfte nach Unstimmigkeiten mit dem Initiator doch nicht im Frühjahr eröffnen.

Hier, auf dem Grundstück zwischen dem Futterhaus und der Jet-Tankstelle am Zehnergürtel, soll die neue Hundezone entstehen.  |  NOEN, Schranz

In der Vorwoche hatte Futterhaus-Besitzter Wolfgang Kamper gegenüber der NÖN angekündigt, dass die Hundezone am Zehnergürtel noch im Frühjahr eröffnen werde. Mit Erstaunen hat das Grundstückbesitzer Franz Romano gelesen.

Zwar sei man sich ursprünglich mit Wolfgang Kamper und ÖVP-Bürgermeister Klaus Schneeberger über das Projekt einig gewesen, allerdings habe er von dem Initiator des Projekts schon seit Monaten nichts mehr gehört. „Das letzte Mal hat sich Herr Kamper im Mai bei mir gemeldet, es gibt ja noch gar keine Pläne im Detail, etwa wo die Parkplätze oder die Zufahrt hinkommt.“

Standortfrage für „Frühlingswies’n“ geklärt

Zwar erteilt Franz Romano dem Projekt keine endgültige Absage, mit dem Startschuss im Frühjahr werde es aber schwer. Denn er hat bereits Christian „Rizzo“ Spritzendorfer zugesagt, dass er dort sein „Wiesn Fest“ durchführen könne.

„Wiesn“ und Hundezone seien wohl nicht machbar, „aber weil sich Herr Kamper monatelang nicht gemeldet hat, habe ich Christian Spritzendorfer den Zuschlag gegeben, dazu stehe ich auch.“

Für die „Wiener Neustädter Frühlingswies’n“ ist damit die Standortfrage jedenfalls geklärt: Sie wird nicht im Neukloster stattfinden, auch nicht im Akademiepark, sondern eben nahe der Abfahrt Neustadt West – vom 25. Mai bis 6. Juni, werktags von 16 bis 23 Uhr, samstags 12-23 Uhr, Sonn- und Feiertag von 10-23 Uhr. Spritzendorfer plant dort eine Brauchtumsveranstaltung unter Einbeziehung der ganzen Region sowie der Wiener Neustädter Wirtschaft, auf einen Vergnügungspark wird verzichtet. Spritzendorfer: „Ich bin sehr froh, dass wir diese Lösung gefunden haben.“