Erstellt am 27. März 2016, 11:55

von NÖN Redaktion

Todesopfer nach Auffahrunfall auf der Südautobahn. Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang, kam es in den Vormittagsstunden des Ostersonntags auf der A2 Südautobahn zwischen Leobersdorf und Wöllersdorf.

 |  NOEN, www.bfkdo-baden.com
Aus bislang unbekannter Ursache prallte ein Richtung Süden fahrender Pkw frontal in das Heck eines Kleinfahrzeuges und katapultierte dieses in den Straßengraben. Die laut Autobahnalarmplan zuständige Freiwillige Feuerwehr Leobersdorf wurde gegen ca. 08:30 Uhr zum Unfall alarmiert.

Der verstorbene 80 jährige Fahrzeuglenker des Klein Pkws ist laut Polizeipresseaussendung angeblich nicht angeschnallt gewesen und wurde bei dem Unfall aus dem Fahrzeug herausgeschleudert. Zwei nachkommende Bundesheersoldaten begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen.

Der ältere Mann des Klein-Pkws erlitt aber so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der alarmierte Notarzt des Notarzthubschraubers C3 aus Wr. Neustadt konnte leider nur mehr den Tod feststellen. Die Lenkerin des auffahrenden Pkws wurde unbestimmten Grades verletzt und mit einem Rettungsfahrzeug ins Spital abtransportiert.

Für die Dauer des Hubschraubereinsatzes musste die Richtungsfahrbahn Süden im Unfallbereich kurz vor Wöllersdorf komplett gesperrt werden. Nach der Unfallaufnahme und Freigabe der beteiligten Pkws durch die Beamten der Autobahnpolizei Tribuswinkel wurde die zwei Unfallfahrzeuge von der FF Leobersdorf geborgen und von der Autobahn verbracht. Während dieser Arbeiten stand nur der dritte Fahrstreifen für den Verkehr zur Verfügung. Gegen ca. 09:45 Uhr war die Unfallstelle komplett geräumt und alle Fahrstreifen wieder frei befahrbar.