Erstellt am 04. Februar 2014, 23:59

150 kamen zur Demo. Aufmarsch / Nach Hollenstein folgte am Sonntag in Ybbsitz eine Demonstration für den Weiterbestand der Ybbstalbahn. Am nächsten Sonntag wird in Opponitz demonstriert.

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YBBSITZ / Als wäre man im Waidhofner Gemeinderat, so vielfarbig besetzt war die Rednerliste bei der angemeldeten Demonstration der Ybbstalbahn-Befürworter am Sonntag in Ybbsitz. Mit Karl-Heinz Knoll (FPÖ), Martin Dowalil (Liste FUFU), Siegfried Nykodem (Liste UWG), Erich Abfalter (Grüne) und Peter Kimeswenger (SPÖ) waren vier der fünf Parteien des Waidhofner Gemeinderats am Rednerpult. „Will von der ÖVP auch noch jemand das Wort?“, erntete schließlich Gelächter.

Vier-Augen-Gespräch mit Pröll gefordert

Der Waidhofner Zuckerbäcker Karl Piaty forderte in einem offenen Brief Landeshauptmann Erwin Pröll zu einem Vier-Augen-Gespräch auf, „um das Konzept batteriebetriebener Elektroloks auf der Ybbstalbahnstrecke zwischen Ybbsitz und Waidhofen zu präsentieren und die Sache der Bahnauflassung noch einmal zu überdenken.“

Ein Beispiel wolle man sich an der bayrischen Ilztalbahn nehmen. Dort hat Bürgerprotest die Entscheidung, die Bahn durch einen Radweg zu ersetzen, gekippt. Dazu war Thomas Schempf aus Bayern angereist, der nach der Demo im FeRRUM Ybbsitz referierte. Martin Ortner präsentierte zuvor eine neue Version des Ybbstalbahn-Liedes.