Erstellt am 06. Oktober 2015, 12:36

von Leo Lugmayr

19. Herbstkonzert. Konzert / Ein beachtliches Programm meisterte die Stadtmusikkapelle mit den Kapellmeistern Kogler, Hirtenlehner und Pöchlauer. WAIDHOFEN / Gleich mit allen drei Kapellmeistern wartete die Waidhofner Stadtmusikkapelle beim 19. Herbstkonzert im Plenkersaal auf.

Kapellmeister Manfred Kogler und die Stadtmusikkapelle Waidhofen zeigten sich beim 19. Herbstkonzert im Waidhofner Plenkersaal am vergangenen Samstag musikalisch von ihrer besten Seite.  |  NOEN, Leo Lugmayr

Gleich mit allen drei Kapellmeistern wartete die Waidhofner Stadtmusikkapelle beim 19. Herbstkonzert im Plenkersaal auf. Das Programm, das thematisch als eine Reise angelegt war, startete mit dem Stück „Salemonia“ des zeitgenössischen Komponisten Kurt Gäble aus Bayern. Über Antonin Dvorák, Julius Fucik und Siegmund Andraschek führte der Moderator des Abends, Andreas Hanger, mit „Dahoam“ von Christian Mühlbacher zurück nach Österreich. In verbindenden Gesprächen holte Hanger Jungmusiker, Honoratioren und Funktionäre der Traditionskapelle auf die Bühne.

Ein besonderer Höhepunkt war die Uraufführung der dem Ensemble zugeeigneten Komposition „Stadtmusikanten“ aus der Feder von Kapellmeister Manfred Hirtenlehner, der sich mit seinen Kapellmeisterkollegen Manfred Kogler und David Pöchlauer in der Führung der Stadtmusikkapelle beim Herbstkonzert abwechselte.

Die Kapelle war in bester Musizierlaune und die Solisten traten virtuos in Erscheinung. Robert Kerschbaumer und Josef Wechselauer brillierten auf den Trompeten, Hubert Ritzinger beeindruckte am Flügelhorn, Silvia Reithmayr begeisterte das Publikum in einer sehr exponierten Piccolo-Passage.

Das Publikum forderte energisch Zugaben und erhielt sie: In der Polka „Von Freund zu Freund“ des Tirolers Martin Scharnagl beeindruckten Anton Schatz (Tenorhorn) und Thomas Schatz (Flügelhorn). Mit dem Militärmarsch „Schwert Österreich“ und dem „Radetzkymarsch“ klang ein wunderbarer Konzertabend aus.