Erstellt am 01. April 2015, 05:15

von Daniela Führer

Ehrenring für Übellacker. Für 25 Jahre als Gemeinderat, zehn Jahre als geschäftsführender, bekam Gottfried Übellacker den Ehrenring. Bausachverständiger Kurt Heinrich erhielt Dankesurkunde.

Der Gemeindevorstand dankte Kurt Heinrich (4.v.l.) und Gottfried Übellacker (3.v.r.) für ihren langjährigen Einsatz: Roland Gruber, Johann Heigl, Bürgermeister Anton Kasser, Rosmarie Übellacker, Ludwig Stolz und Erich Mistelbauer (v.l.).  |  NOEN, Daniela Schlemmer

25 Jahre lang war Gottfried Übellacker im Gemeinderat vertreten. Die letzten zehn Jahre leitete er sogar als geschäftsführender Gemeinderat den Ausschuss Soziales. „Dieses Ressort hat er mit großer Leidenschaft geführt“, weiß Bürgermeister Anton Kasser und streut dem ausgeschiedenen Gemeinderat Rosen: „Er hat für unsere Gemeinde so viel erreicht und umgesetzt.“

Beispielsweise hat Übellacker den Besuchsdienst mitinitiiert, ebenso wie die Gesundheitstage, die vielen Aktivitäten der Gesunden Gemeinde und die Pflegebetten. Durch sein Engagement erhielt die Gemeinde das Audit „familienfreundliche Gemeinde“ und wurde  NÖ Landessieger und Vizeeuropameister mit der Dorferneuerung, deren Obmann Übellacker seit 2010 ist und auch weiterhin sein wird. „Du warst in so vielen Bereichen ein richtiger Motor für unsere Gemeinde“, erklärte Kasser.

Übellacker: "Konnte viel Erfahrung sammeln"

Am vergangenen Mittwochabend nach der Gemeinderatssitzung erhielt Übellacker für seine Verdienste den Ehrenring der Gemeinde. „Das erfüllt mich wirklich mit großer Freude“, dankte der sichtlich gerührte Geehrte. „Ich kann nur sagen, die 25 Jahre im Gemeinderat waren wirklich eine sehr schöne Zeit. Ich konnte viel Erfahrung sammeln. Ich danke euch allen dafür.“

Neben Übellacker wurde noch einer zweiten Person eine besondere Ehre zuteil. Der Bausachverständige Kurt Heinrich, der von 1966 bis 2014 in Allhartsberg tätig war und insgesamt 1.458 Bauverhandlungen geführt hatte, trat in den Ruhestand. Für seine, wie es Kasser formulierte, stets sehr menschliche Zugangsweise zu allen Bauwerbern bekam er eine Urkunde als Dank und Anerkennung der Gemeinde. Kasser hob bei seiner Ansprache besonders hervor, dass sich die Bauverhandlungen über die Jahre – vor allem kulinarisch – sehr verändert haben. „Früher war jede Bauverhandlung ein richtiges Festessen“, schmunzelte der Ortschef. Diese Feststellung unterstrich Heinrich mit einer Anekdote: „Ich erinnere mich noch so gut, einmal am Vormittag bei einer Verhandlung, da griff ich zum mittlerweile dritten Brot am Tisch. Da kriege ich einen Stoß und man flüstert mir zu: ‚Hör auf! Z’Mittag gibt’s Schnitzel!“