Erstellt am 10. Juni 2016, 05:35

von Andreas Kössl

Auffahrt wird sicher. Zufahrt zur Mirenau-Brücke in Opponitz wird im Zuge der Errichtung des Ybbstalradweges verlegt. Einstieg in Radweg von ASZ-Platz aus. Parkplatz soll entstehen.

Hier entsteht die neue Zufahrt zur Mirenau-Brücke (im Hintergrund). Am Bild: Planer Alois Graf, Bürgermeister Johann Lueger, Leopold Luger von der Güterwegabteilung des Landes NÖ, Amtsleiterin Tatjana Stangl, Vizebürgermeister Ernst Steinauer und Baumeister Anton Pichler.  |  NOEN, Kössl

Die Arbeiten am Ybbstalradweg schreiten voran. Noch heuer sollen die Teilstücke zwischen St. Georgen/Reith und Hollenstein sowie zwischen Gstadt und Seeburg umgesetzt werden.

Verbesserungsmaßnahmen werden im Zuge des Radwegbaus bei der Auffahrt zur Mirenau-Brücke in Opponitz umgesetzt. Ein Verkehrssachverständiger habe diese Zufahrt als unübersichtlich und sehr gefährlich ausgewiesen, so Bürgermeister Johann Lueger. Man nütze nun die Gunst der Stunde zur Entschärfung. Davon profitiert auch die Wien Energie, da der geringe Kurvenradius der Auffahrt für Lkw, die zum Kraftwerk zufahren müssen, nicht selten ein Problem darstellt.

Ausweichroute ins Ybbstal bei Hochwasser

Die Lösung, die nun umgesetzt wird, sieht folgendermaßen aus: Die Zufahrt zur Brücke erfolgt künftig über die beiden Auffahrten 250 Meter weiter Richtung Opponitz, die auch zur Schluchtenhütte führen. Zwischen dort und der Brücke wird der Radweg als kombinierter Rad- und Güterweg mit einer Asphaltbreite von 3,5 Metern ausgeführt. Der Radwegverlauf wandert etwas zurück in den Hang hinein. Die neuen Zufahrten werden verbreitert. Die Bushaltestelle wird versetzt, ebenso wie die Müllsammelinsel. Von den beiden alten Auffahrten wird eine renaturiert, die zweite bleibt als Notzufahrt – etwa bei Hochwasser – erhalten.

Die Ybbs neigt an dieser Stelle bei starken Regenfällen nämlich dazu, über die Ufer zu treten. Durch die Notzufahrt und den neuen Güterweg Mirenau-Rehau hat man künftig aber eine Ausweichroute ins Obere Ybbstal.

Bereits im Herbst sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 100.000 Euro, wobei 30 Prozent der Radwegverein übernimmt, die restlichen 70 Prozent teilen sich Land, Bund, EU, Gemeinde, Wien-Energie und Anrainer.

Ein Einstieg in den Ybbstal-radweg wurde beim ASZ-Platz in Opponitz geschaffen. Mittels Steinwurf wurde hier eine Auffahrt angelegt. Im September, Oktober wird asphaltiert. Man wolle einen Teil des ASZ-Platzes künftig als Parkplatz nutzen, sagt Ortschef Lueger.
„Damit möchten wir auch das Parken der Ybbsbadegäste in etwas geordnetere Bahnen lenken.“ Längerfristig ist angedacht, diesen Parkplatz gebührenpflichtig zu machen, um auch Einnahmen für die Gemeinde lukrieren zu können.