Erstellt am 10. Dezember 2015, 05:53

von Markus Huebmer

Café wird Herberge. Rund sieben Personen werden diese Woche eine Unterkunft in Hollenstein beziehen. Bürgerinformation letzte Woche.

 |  NOEN, Erwin Wodicka

Am Donnerstag dieser Woche sollen, laut Bürgermeister Manfred Gruber, rund sieben Flüchtlinge der Gemeinde Hollenstein zugewiesen werden. „Wie viele Personen genau nach Hollenstein ziehen werden und wer das im Konkreten sein wird, wissen wir zum aktuellen Zeitpunkt nicht“, so Gruber.

Wie viele Personen es ungefähr sein werden und wo sie wohnen werden ist aber bereits klar: Zwischen sechs und acht Personen werden das Gebäude eines ehemaligen Cafés im Ortszentrums beziehen. Die Betreuung erfolgt durch das private Unternehmen Wagner. So wie in anderen Gemeinden wird auch in Hollenstein ein Flüchtlingskoordinator fungieren. Ein ehemaliger Kommunalpolitiker wird diese Aufgabe wahrnehmen. „Die Aufgaben wird dankenswerterweise Ehrenringträger Willi Bissenberger koordinieren “, so der Ortschef.

170 Personen bei Infoveranstaltung

In der Vorwoche fand am Mittwochabend eine öffentliche Informationsveranstaltung statt. Die Gemeinde rief zur Unterstützung der Flüchtlinge auf. „Wir haben Listen aufgelegt. 15 Leute haben sich schon eingetragen, die, in welcher Form auch immer, mithelfen möchten. Das ist höchst erfreulich“, so der Bürgermeister. Auch mit dem gesamten Verlauf der Veranstaltung war der Ortschef sehr zufrieden: „Die Veranstaltung war äußerst positiv und sachlich. Es gab weder Untergriffe noch dumme Meldung.“

Das Podium war den Fragen der Bürger Rede und Antwort gestanden. Der Bürgermeister und Vertreter des Landes und der Polizei sowie der Weyrer Günther Neidhart und die Direktorin der NNÖMS Hollenstein, Christine Bauer, sprachen mit den 170 gekommenen Bürgern. Den einleitenden Worten folgte eine offene Diskussion.