Erstellt am 14. März 2016, 09:30

Das brandneue Testament. Der Verein Filmzuckerl zeigt „Das brandneue Testament“ am Mittwoch, 16. März, um 20.30 Uhr und am Donnerstag, 17. März, um 18.15 Uhr in der Filmbühne Waidhofen.

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Gott existiert. Er lebt in Brüssel. Doch der Allmächtige (Benoît Poelvoorde) ist kein weiser Weltenlenker, sondern ein Familienvater, der frustriert im Bademantel durch die Wohnung schlurft und Frau (Yolande Moreau) und Tochter Éa (Pili Groyne) tyrannisiert.

Ansonsten hockt Gott vor seinem Computer und tüftelt mit diebischer Freude jene Gebote aus, die zu den Fragen führen, die die Menschheit bewegen: Warum fällt der Toast immer auf die Marmeladenseite, und weshalb erwischt man im Supermarkt grundsätzlich die langsamste Schlange an der Kasse? Als wäre das nicht schon schlimm genug, lässt er immer wieder Dampf ab, indem er Naturkatastrophen oder Kriege arrangiert. Irgendwann hat Éa die Nase voll und hackt sich in Gottes Computer ein.

Die geheimste seiner geheimen Dateien, die die Todesdaten aller Menschen enthält, ist schnell geöffnet. Und dann dauert es nur noch ein paar Klicks, bis jeder Mensch auf Erden per SMS erfährt, wie lange er noch zu leben hat. Belgiens Ausnahmeregisseur Jaco Van Dormael gelingt mit „Das brandneue Testament“ ein wunderbar leichtes, ebenso humorvolles wie bitterböses Kinojuwel.

Zum Film:

F/B/L 2014; 116 Minuten; Regie: Jaco Van Dormael; Darsteller: Benoît Poelvoorde, François Damiens, Pili Groyne, Yolande Moreau, Catherine Deneuve

Termine:

Mittwoch, 16. März, 20.30 Uhr, dF, Donnerstag, 17. März, 18.15 Uhr, OmU, Filmbühne
Kartenreservierungen: ( 07442/52593 oder ( 0680/1107622
www.filmzuckerl.at
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