Erstellt am 30. Dezember 2015, 05:03

Die zehn wichtigsten Ereignisse im Jahr 2015. Die Gemeinderatswahlen sorgen im Ybbstal schon im Vorfeld für heiße Debatten. Der neue Schlosssteg wird errichtet. Diese Themen bewegten das Ybbstal.

Foto des Jahres: Die Innenstadt ist im Ausnahmezustand, als Anfang August die Teile für den neuen Waidhofner Ybbssteg angeliefert werden. Viel Aufregung hat es in den zweieinhalb Jahren davor um den alten Schlosssteg gegeben, nachdem festgestellt worden war, dass die Brückenkonstruktion nach nur 13 Jahren vom Rost derart zerfressen ist, dass sie ersetzt werden muss. Seit 21. Oktober ist die neue Verbindung zwischen Zell und der Innenstadt begehbar.  |  NOEN, Lugmayr

Umgestaltung im Stadtsenat Waidhofen

Im Februar zieht sich Vizebürgermeister Anton Lueger (WVP) aus der Politik zurück. Als sein Nachfolger wird der Windhager Stadtrat Mario Wührer angelobt. Durch das Ausscheiden Luegers aus dem Gemeinderat wird ein WVP-Mandat frei. Dieses übernimmt der Konradsheimer Leopold Brenn.

Gleichzeitig mit dem Vizebürgermeister-Wechsel wird ein grundlegender Umbau des Stadtsenats beschlossen, wobei die Zuständigkeiten neu verteilt, bzw. um neue Ressorts ergänzt werden. Gemeinderat Peter Pfannenstill (WVP) rückt in den Stadtsenat auf und übernimmt das Finanzressort. Neue Ressorts werden für Wohnen und Integration geschaffen. Mit Fritz Hintsteiner (WVP) für den Wohnbereich und Beatrix Cmolik (WVP) für die Integration ist man überzeugt, die richtigen Personen gefunden zu haben.
 

Sicherheitszentrum sorgt für Anrainerproteste

Das geplante Waidhofner Großprojekt am Areal des Lokalbahnhofs, das künftig Polizei und Stadtfeuerwehr sowie Wohneinheiten für die Lebenshilfe und Wohnungen unter einem Dach beherbergen soll, wartet noch immer auf den Baustart. Realisiert soll das Projekt von der gemeinnützigen Bau- und Siedlungsgenossenschaft Waldviertel werden. Anrainer melden jedoch Widerstand an und bringen eine Stellungnahme gegen den Teilbebauungsplan ein.

Kritisiert wird dabei vor allem die Dimension des geplanten Gebäudekomplexes mit einer Höhe von 19,5 Metern. Auch Befürchtungen, dass der Alleecharakter des Straßenzuges durch den Bau verloren gehe, werden laut. Die Projektverantwortlichen rudern zurück. Das Sicherheitszentrum wird um ein Stockwerk reduziert, wodurch die Höhe von 19,5 Meter auf 16 Meter sinkt. Doch noch immer ist den Anrainern der Bau zu hoch, sie fordern die Redimensionierung um ein weiteres Stockwerk, was von den Verantwortlichen abgelehnt wird. Gemeinsam wagen die Anrainer den Gang zum Verwaltungsgerichtshof.

Nach einer Verhandlung Ende November ist man nun zuversichtlich, dass dem Einspruch stattgegeben wird und das Projekt wieder zurück an den Start muss. Ansonsten ist man entschlossen, den Gang weiter zum Verfassungsgerichtshof zu beschreiten.
 

Erdrutschsieg für Raidl bei Gemeinderatswahlen

Einen Wechsel an der Gemeindespitze gibt es im Ybbstal nach der Gemeinderatswahl Ende Jänner nicht. Lediglich in Holleinstein muss die Bürgermeisterpartei einen Gemeinderatssitz abgeben. Nur Wahlgewinner gibt es in Allhartsberg, durch die positive Bevölkerungsentwicklung gewinnen sowohl ÖVP als auch SPÖ ein Mandat dazu. In Kematen hält der Erfolgslauf der ÖVP weiter an. Die Volkspartei unter Bürgermeisterin Juliana Günther holt ein weiteres Mandat auf Kosten der Sozialdemokraten.

Für Aufregung sorgen in Sonntagberg bereits im Vorfeld der Wahl Unterstützungserklärungen für die FPÖ, die in der Marktgemeinde das erste Mal ins Rennen geht. Der Vorwurf der Fälschung mehrerer Unterschriften steht im Raum. Ein gerichtlicher Schuldspruch folgt im Mai. Letztendlich schaffen die Blauen den Einzug in den Sonntagberger Gemeinderat aber nicht. Hingegen gelingt der ÖVP unter Bürgermeister Thomas Raidl ein Erdrutschsieg, sie gewinnt drei Mandate dazu. Die SPÖ verliert vier Sitze. Bitter ist der Wahlausgang auch für das Soziale Bürgerforum von Vizebürgermeister Fritz Huber. Die Bürgerliste verliert ein Gemeinderatsmandet, worauf sich Huber aus der Politik zurückzieht. Genoveva Leitner (ÖVP) übernimmt seine Funktion als Vize.

In Ybbsitz hält die ÖVP ihre 16 Mandate, die Grünen jubeln über einen zusätzlichen Sitz. Die Entscheidung, mit einer ÖVP-Bürgerliste anzutreten bringt in Opponitz Ortschef Johann Lueger und der Liste „Wir für Opponitz“ zwei Mandate zusätzlich. Debatten rund um parteinahe Zweitwohnsitzer gibt es im Vorfeld der Wahl in St. Georgen/Reith. Die SPÖ wirft dabei der ÖVP vor, kurz vor dem Wahl-Stichtag Massenmeldungen von parteinahen Personen durchgeführt zu haben.

Im Gegenzug beschuldigt die ÖVP die SPÖ, über die Jahre parteinahe Zweitwohnsitzer angemeldet zu haben. Am Ausgang der Wahl ändert diese Debatte nichts. Der Mandatsstand im Gemeinderat bleibt unverändert. Die engagierte Bürgerliste MIR verpasst den Einzug in den Gemeinderat knapp.


Volksbühne: „Für immer jung“

Mit diesem Stück feiert die Waidhofner Volksbühne anlässlich des 65-jährigen Jubiläums ihre treuen Senioren. Es wird musiziert und gesungen, herumgealbert und parodiert. Mit dem Stück „Für immer jung“, hat es Autorin und Regisseurin Hilde Fally auf die Charaktere selbst abgesehen, die Schauspieler sind Institutionen und spielen sich selbst.

Hilde Fally, die nach zahlreichen Adaptionen anderer Autoren nun ihr erstes abendfüllendes Stück vorlegt, kennt die Senioren alle schon seit deren Jugendzeit. Sich selbst hat sie die kleine Rolle einer tschechischen Heimärztin auf den Leib geschrieben.


Graureiher im Tierpark Buchenberg erstochen

Nachdem Ende 2014 der qualvolle Tod von Weißstorch „Rudi“ im Tierpark Buchenberg für breites Entsetzen gesorgt hat, kann der mutmaßliche Täter im Frühjahr entlarvt werden. Der junge Mann befindet sich jedoch im Ausland und ist dadurch für die Behörden nicht greifbar.

Im Sommer kommt es im Tierpark dann erneut zu einem grausamen Fall von Tierquälerei. Weißstorch Susi wird von unbekannten Tätern schwer verletzt und der im selben Gehege lebende Graureiher Ivan erstochen. Eine Tierpflegerin findet das Tier, das seit rund eineinhalb Jahren am Buchenberg lebt, tot im Gebüsch liegend. „Offensichtlich sind der oder die Täter in der Nacht in das Gehege eingedrungen und haben den Tieren die Verletzungen zugefügt“, sagt Tierparkleiter Andreas Plachy.

Plachy veranlasst umgehend eine Obduktion des toten Reihers. Diese bestätigt die Vermutung, dass die Verletzungen der Tiere das Werk von Tierquälern sind. Beide Vögel weisen spitze Stichverletzungen im Unterbauchbereich auf, die wahrscheinlich mit einem spitzen Stock zugefügt worden sind. Bei Graureiher Ivan hat einer dieser Stiche die Herzkammer durchbohrt. Als Konsequenz wird ein Videoüberwachungssystem im Tierpark installiert.
 

Basilika Sonntagberg wird renoviert

An die 300 Jahre strahlt die Basilika Sonntagberg mittlerweile schon weit über das Mostviertel hinaus. Doch die altehrwürdigen Gemäuer sind in die Jahre gekommen. Die Fassade der Kirche bröckelt ebenso, wie die Farbe von den Heiligenstatuen im Inneren abblättert und der Schimmel am Mauerwerk nagt. Landeshauptmann Erwin Pröll und Diözesanbischof Klaus Küng geben 2015 den Startschuss für die Restaurierung der Wallfahrtskirche. 4,5 Mio. Euro werden über die nächsten zehn Jahre investiert. Außerdem werden auch zahlreiche kunsthistorische Schätze in Kirche und Schatzkammer restauriert.

Die Hauptlast der Renovierungskosten trägt das Stift Seitenstetten. Aber auch das Land NÖ, das Bundeskanzleramt, die Diözese St. Pölten, die Pfarre, die Gemeinde und der Verein „Basilika Sonntagberg“ beteiligen sich mit namhaften Beträgen. Für die erste Etappe des Projekts, die mit der Eröffnung der Schatzkammer im Frühjahr 2016 abgeschlossen werden soll, werden 610.000 Euro in die Hand genommen.

Stark forciert werden die Renovierungsarbeiten von Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, der dem Verein „Basilika Sonntagberg“ als Obmann vorsteht. Der Verein hat sich die finanzielle und ideelle Unterstützung des Wallfahrtsortes zur Aufgabe gemacht.


Radweg: Erstes Teilstück befahrbar

Seit Ende Juli ist das erste Teilstück des insgesamt 52,6 Kilometer langen Ybbstalradwegs zwischen St. Georgen/Reith und Göstling für den Verkehr freigegeben.

Auf diesem Teilstück verläuft der Radweg bis Kogelsbach auf der ehemaligen Trasse der Ybbstalbahn, zwischen Kogelsbach und St. Georgen/Reith dann weiter rechts der Ybbs auf der L 6181. Offiziell eröffnet wird das Teilstück schließlich Anfang Oktober.
 

Asylwerber im Ybbstal

Seit Ende Juni beschäftigt die Asylthematik auch das Ybbstal. Während in Opponitz schon seit bereits zehn Jahren Asylwerber im Gasthaus Bruckwirt beherbergt sind, müssen sich nun auch andere Gemeinden Gedanken um die Unterbringung von Flüchtlingen machen. Mitte August ziehen zehn Flüchtlinge aus Afghanistan in die Bezirksstelle des Roten Kreuzes in Waidhofen ein. Auch in einer Wohnung des „Vereins Zukunft“ werden Kriegsflüchtlinge untergebracht. Positive Erfahrungen im Umgang mit Flüchtlingen hat man in Ybbsitz, wo seit März zwei syrische Flüchtlingsfamilien beherbergt sind.

Unmut wird anfangs in St. Georgen/Reith über die Aufnahme von 50 Flüchtlingen im ehemaligen Blindenerholungsheim laut. Bei einer Informationsveranstaltung wird Bürgermeister Helmut Schagerl (SPÖ) von Skeptikern heftig kritisiert. Anfang November beziehen die Flüchtlinge dann das Blindenheim, zahlreiche Personen aus der Gemeinde erklären sich bereit, den Asylwerbern zu helfen. Zum Flüchtlingskoordinator wird Altbürgermeister Andreas Rautter bestellt.

Vier Flüchtlingsfamilien finden in der Gemeinde Kematen eine Bleibe, untergebracht sind sie in einem Mehrparteienhaus im Ortszentrum. Kurzfristig große Aufregung gibt es jedoch als ein Bus 15 weitere Flüchtlinge, durchgehend junge Männer, in die Unterkunft nach Kematen bringt. Ortschefin Juliana Günther setzt alle Hebel dagegen in Bewegung – mit Erfolg, die Männer werden wieder abgeholt.

In Böhlerwerk wird der Pfarrhof für die Aufnahme von Flüchtlingen adaptiert, ebenso in St. Georgen/Klaus. In Allhartsberg wird eine Gemeindewohnung zur Verfügung gestellt und in Hollenstein wird das ehemalige Café Picador zur Flüchtlingsunterkunft. Der Waidhofner „Verein Mit-Menschen“ richtet ein Spendenzentrum im Volksheim Raifberg ein und die Stadt Waidhofen widmet sich dem Thema Integration mit einem einwöchigen Veranstaltungsreigen.
 

Bene nicht mehr in Familienbesitz

Im Sommer wird das 225 Jahre alte Waidhofner Familienunternehmen von Sanierer Erhard Grossnigg und Ex-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein übernommen und der Ausschluss der Kleinaktionäre aus dem börsennotierten Unternehmen vorbereitet. Im September wird dieser Squeeze-out gegen den Widerstand der Streubesitzaktionäre beschlossen.

Anlegervertreter Wilhem Rasinger bringt eine Klage dagegen beim Landesgericht St. Pölten ein. Nichtsdestotrotz wird der Ausschluss der Minderheitsaktionäre im Dezember gerichtlich eingetragen. Der Handel mit Bene-Aktien wird ausgesetzt. Kurz davor kommt der angeschlagene Waidhofner Büromöbelhersteller abermals in die Schlagzeilen, als Hälfteeigentümer Grossnigg in einem Interview ankündigt, dass eine weitere große Kündigungswelle bei Bene ansteht. Nach einer ersten großen Kündigungswelle im Jahr 2013 wurden erst im Frühjahr 2015 127 Jobs abgebaut.


Murenabgang wird befürchtet

Bei erhöhten Niederschlagswerten muss die Landesstraße L 6180 in der „Dornleitn“ in Hollenstein gesperrt werden. Die dortigen Bewohner sowie Betriebe und die Fachschule Unterleiten können dann das Ortszentrum und die Bundesstraße 31 nicht mehr erreichen.

Eine erneute Sperre könnte jederzeit wieder eintreten. Für den Fall eines neuerlichen Murenabgangs gibt es nun ein neues Warnsignal. Der Alarmierungsplan funktioniert reibungslos.
 

Zitate des Jahres

„Ich hab mir gedacht: Die Jungen sind im Sprint so schnell, da muss ich es am Badberg machen.“
Rene Vojtek von der Sportunion Waidhofen nach seinem zweiten Platz beim Waidhofner Stadtlauf.

„Als Rot-Kreuz-Mitarbeiter an der Basis hat man das Gefühl, dass hier Vieles sehr unkoordiniert abläuft.“
Waidhofens Rot-Kreuz-Bezirksstellengeschäftsführer Wolfgang Frühwirt angesichts der Lage der Flüchtlinge in Traiskirchen

„Letztendlich entscheiden nur ein paar Stimmen. Das ist wie im Sport. Marcel Hirscher hat heute den Sieg auch nur knapp verpasst.“
Allhartstbergs Bürgermeister Anton Kasser nach der Gemeinderatswahl im Jänner bei der seine ÖVP das 18. Mandat nur ganz knapp verpasste.

„Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.“
Bene-Hälfteeigentümer Erhard Grossnigg zu einer möglichen Klage der Streubesitzaktionäre gegen ihren angedachten Ausschluss.

„Diese Montageart dürfte in ganz Europa noch nie durchgeführt worden sein.“
Waidhofens Bürgermeister Werner Krammer zur spektakulären Montage des neuen Schlossstegs.
 


2015 nahmen wir Abschied von...

... Helmut Kirschner. Das Jahr beginnt für die Pfadfindergilde mit einem traurigen Ereignis. Der ehemalige Gildemeister Helmut Kirschner verstirbt am 19. Jänner völlig unerwartet im 74. Lebensjahr. Seit seiner Kindheit absolviert Kirschner alle Sparten des Pfadfinderseins. Er ist im Fanfarenzug und in der Gilde Waidhofen tätig, von 1979 bis 2005 als Gildeobmann. Vom Verband der österreichischen Pfadfinder erhält er 2014 die höchste Auszeichnung, die ein Pfadfinder erreichen kann.

... Hildegard Kaltenbrunner-Leutgeb. Schon im Mädchenalter zeigt sich Kaltenbrunner-Leutgebs künstlerisches Talent. Im Jahr 1942 wird sie von Maler Franz Xaver Wolf im Laufe eines Urlaubsaufenthalts in der Stadt entdeckt. Das Werk der Malerin zu überblicken fällt selbst engsten Freunden schwer. Allzu divergierend und facettenreich ist, was sie in sieben Jahrzehnten schafft. In ihrer Heimatstadt Waidhofen ist sie vor allem durch die Darstellung der kirchlichen und amtlichen Würdenträger bekannt.

... Ernst Maria Sobotka. Seine Jugend steht im Zeichen des Weltenbrands, des Weltkrieges, aus dem er nicht nur körperlich schwer verletzt nach Waidhofen zurück kommt. Beruflich wendet er sich der Pädagogik zu. Ob nach dem Krieg in der Volksschule Zogelsgraben in Ybbsitz, später am Waidhofner Gymnasium oder in der Folge als Universitätsprofessor an der Musikhochschule Wien, stets ist es für Ernst Sobotka der Mensch, dem er sein Augenmerk schenkt. Mit ihm verliert die Region einen Analysten des kulturellen und politischen Geschehens, einen Erz-Pädagogen und Musiker. Ernst Maria Sobotka stribt am 4. Mai im 90. Lebensjahr.

... Anton Pontesegger. Schon früh publiziert der Doktor der Philosophie pädagogische, literaturwissenschaftliche und historische Beiträge. Als Mitglied des Arbeitskreises für Bezirksgeschichte Amstetten veröffentlicht Pontesegger Chroniken für die Marktgemeinde Sonntagberg, Gleiß, Neuhofen und Allhartsberg. Am 4. Oktober schließt Anton Pontesegger seine Augen für immer.

... Josef Karner. Die Kameraden der Österreichischen Wasserrettung – Landesverband NÖ trauern um ihren Kameraden und Ehrenpräsidenten Josef Karner, der am 8. August im Alter von 87 verstirbt. Josef Karner ist mit Leib und Seele seit 1959 Rettungsschwimmer. Zehn Jahre später gründet er in St. Pölten die Wasserrettung.

... Erna Schachenhofer. Wer von ihr als Pädagogin spricht, hat zuallererst Respekt und Hochachtung in seinen Worten. An der Universität Wien zur Doktorin der Biologie promoviert, ist es ihr ein Bedürfnis, die Jugend für Naturwissenschaften zu begeistern. Am 19. April verstirbt Erna Schachenhofer im 82. Lebensjahr.