Erstellt am 15. Oktober 2015, 05:47

von Elias Lugmayr

„Es fehlte der Blues“. Eastwood Haze im Gespräch: ein neues Album, mitsingende Fans, Bluesrock und das nahende Finale des SPH Bandcontests.

Michael Niedl sowie Mike und Mojo Schwödiauer im Gespräch. Die Wände im Eastwood-Haze-Probenraum spiegeln die vielfältigen musikalischen Einflüsse der Waidhofner Band wider.  |  NOEN, Foto: E. Lugmayr

WAIDHOFEN | In den bald vier Jahren, die es Eastwood Haze nun gibt, haben die fünf Waidhofner kräftig in der regionalen Musikszene umgerührt. Die Ybbstaler Bühnen haben sie fast alle bespielt und auch überregional machen sie sich einen Namen und stehen am 31. Oktober im Finale des SPH Bandcontests in Graz.

„Bei der ersten gemeinsamen Probe am 13. Jänner 2012 konnten Bassist und Schlagzeuger noch keinen einzigen Ton spielen. Einen Monat später hatten wir unseren ersten Gig“, so Sänger Mike Schwödiauer. „Durch den Zeitdruck hat sich der Lernprozess aber deutlich beschleunigt, denn es gab nicht wirklich eine andere Option.“
Die ersten musikalischen Gehversuche beschränkten sich auf Covers von den Rolling Stones und anderer Rocklegenden. „Das war zwar alles schön zu spielen, aber unsere Set-List hatte noch keinen klaren Stil. Durch andauerndes Experimentieren mit unserem Sound haben wir Eines festgestellt: Es fehlte der Blues.

Dieser – gemischt mit Rock – macht uns momentan den meisten Spaß“, schweift Bassist Michael Niedl aus. Jetzt umfasst das Repertoire der Bluesrocker bereits mehr Eigenkompositionen als man mit beiden Händen abzählen könnte. Zusätzlich gibt es sieben unveröffentlichte Songs, die das herannahende Album prägen werden. Einen davon gibt es bereits am 31. Oktober beim Finale des SPH Bandcontests in Graz zu hören.

„Den ersten Fanbus haben wir so gut wie voll. Lässig wäre natürlich ein zweiter. Genug Bier hätten wir“, so Gitarrist Mojo Schwödiauer. Sein Bruder Mike ergänzt: „Unsere Fans faszinieren mich immer wieder. Wir versuchen, bei jedem Auftritt neues Material zu spielen, aber trotzdem gibt es Leute im Publikum, die bei der Uraufführung von Songs durchgehend mitsingen können.“