Erstellt am 14. März 2016, 09:29

von Christa Hochpöchler

Fanfare blies zur Jagd. In einem eindrucksvollen Konzert präsentierte der Jagdhornverein Waidhofen im Plenkersaal ein abwechslungsreiches musikalisches Programm mit traditionellen Klängen.

Der Jagdhornverein Waidhofen unter der Leitung von Hornmeister Hubert Ritzinger präsentierte ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm.  |  NOEN, Christa Hochpöchler

Mit einer jagdlichen Festfanfare eröffnete der Jagdhornverein Waidhofen am Samstagabend die „Waidhofner Jagdhornklänge“ im ausverkauften Plenkersaal. Obmann Ferdinand Lindner und Bürgermeister Werner Krammer begrüßten die zahlreich erschienen Gäste.

Danach stellte Moderator Ernst Zwanzleitner die weiteren Interpreten vor. Mit der Komposition „Leonharder Morgenpirsch“ von Josef Frühwald startete der Musikblock des Jagdhornvereins St. Leonhard am Walde. Der Moderator selbst unterstützte die Volksmusikgruppe „Geschwister Zwanzleitner“, die Lieder wie die „Erblerpolka“ aus ihrer Heimat Steiermark zum Besten gaben. Auch der „Bergfrühlingwalzer“ und „Gruß aus den Bergen“ sorgte für frühlingshafte Stimmung.

Musiker aller Altersschichten im Einsatz

Natürlich präsentierten auch die Gastgeber einige Stücke. Besonderen Anklang fand „Gruß an Werfen-Weng“, komponiert von Christoph Hirtenlehner, als Erinnerung an eine Konzertreise nach Werfen-Weng im Jahr 2015. „Wir treten heute mit unserer Höchstbesetzung von 15 Jagdhornbläsern auf“, erzählte Hornmeister Hubert Ritzinger im Gespräch mit Moderator Ernst Zwanzleitner. Der Jagdhornverein ist zwar homogen im Klang, doch „bei uns spielen Musiker aller Altersschichten – vom Schüler bis zum Pensionisten“, lachte Ritzinger.

„Im Eilschritt nach St. Peter“ ging es mit der jungen Gruppe „Schnopsidee“. Die Gruppe besteht erst seit wenigen Jahren und sorgt seitdem stets für Aufsehen. Mit Stücken wie „Padinger Alm“ oder den „Posaunen Landler“ rissen sie die Besucher mit.

Nach der Pause überzeugte der Jagdhornverein St. Leonhard mit Eigenkompositionen: „Am Ybbstor“ von Sebastian Heigl sowie „Abendstimmung in Atschreith“ und „Hasenjagd“ von Hermann Maderthaner.

Mit dem österreichischen Jägerlied, das von allen Jagdhornbläsern gemeinsam vorgetragen wurde, ging das Konzert zu Ende.